Donna Haraway und ihr radikales Denken der Verwandlung. Ein "Salzburger Nachtstudio" u.a. mit Karin Harrasser

Wir brauchen Verwandtschaft mit allem was lebt und was nicht lebt; mit Tieren, Pflanzen, Menschen, Cyborgs, künstlichen Intelligenzen und Maschinen aller Art – sogar mit den Dingen, die uns umgeben.
So denkt die utopische Feministin, Biologin und Wissenschaftstheoretikerin Donna Haraway. „Make kin, not babies“ („Macht euch verwandt, nicht Babys“) ist daher der oft wiederholte Slogan ihrer ökologischen Ethik, die darauf abzielt, dass die bislang Ausgegrenzten, wie etwa die indigene Bevölkerung oder auch aussterbende und unbeliebte Tierarten, einen Teil der Erde zurückgewinnen müssen. Wie sie sich das im Einzelnen vorstellt, zeigt die Autorin in ihrem neuesten Buch, „Staying with the trouble“, das Karin Harrasser, Co-Direktorin des IFK, ins Deutsche übersetzt hat.

 

Gestaltung: Katrin Mackowski, Zum Nachhören auf Ö1