Wir begrüßen die neuen Fellows des Sommersemesters 2026 und feiern die Vernissage der Ausstellung von Olga Shcheblykina »Things I Tried to Keep«.
Things I Tried to Keep is a spatially expansive assemblage of existing and newly produced works and personal belongings that come together in a dense, multilayered mise en scène. The exhibition is not conceived as a classical presentation of works, but as a temporary archive, storage, or depot that highlights an in-between state hovering between structure and disorientation.
Der Vortrag beleuchtet Verzichtssemantiken und -erzählungen in der 250-jährigen Kultur- und Ideengeschichte der USA und rekonstruiert eine Chronologie von Verzichtsszenarien im kulturellen Imaginären.
This talk explores the potential of critical heritage studies to question ownership and the relationship between identity and material culture in the premodern Mediterranean as well as alternative ways of conceiving of heritage linked to place and geography.
Das ifk Forschungsprojekt unter der Leitung von Roland Innerhofer widmet sich aus literatur- und wissensgeschichtlicher Perspektive und unter Einsatz von Verfahren der Digital Humanities und der Computerlinguistik (CL) dem Feuilleton Wiener Tageszeitungen der Zwischenkriegszeit. Im Zentrum der Untersuchung steht das biopolitische Wissen, insbesondere Diskurse um Eugenik, Hygiene und Körperkultur, die prägend für die mediale Kultur der Moderne sind.
Am 13. März findet am ifk ein Symposiom zu Architekturtexten der österreichischen Neoavantgarde (1955–1975) statt. Organisiert wird die Veranstaltung von Sebastian Hackenschmidt, Museum für angewandte Kunst Wien (MAK), Roland Innerhofer, Universität Wien und ifk, Detlev Schöttker, Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin (ZfL).
Nicht wenige Fellows des ifk stammen aus Ländern, in denen sich zunehmend autoritäre Tendenzen zeigen – wie Ungarn oder die Slowakei, inzwischen aber auch die USA. Besonders wenn sie zu »sensiblen« Themen wie Gender arbeiten, die von den regierenden Kreisen als »woke« klassifiziert werden, oder mit Institutionen affiliiert sind, die als politisch problematisch gelten, sind diese Fellows in direkter oder indirekter Gefahr. Sie können ihre Arbeit verlieren, sie können ihr Land verlassen müssen. Eine solche Situation stellt sich zurzeit in Georgien dar, wie ich aus eigenem Erleben zu berichten habe.
Ein leuchtendes Neonpink auf grauer Fläche. Punkte, die sich durch die Linien des Bauzauns vor dem ziehen. Graffitireste, die durch geplottete Formen wie Adern hervorblitzen. Anne Bracht, freischaffende Künstlerin und Kunstvermittlerin aus Hamburg, bringt mit ihrer TAPE_ART neue Strukturen und Atmosphären an Orte, von denen niemand gedacht hätte, dass sie Kunstorte sein könnten. ifk.ac.at/Ausstellungen
Die neue Staffel des ifk Podcasts »Kultur denken« befasst sich mit weiblicher Wut. Sie wurde von Hanna Ronzheimer produziert und ist anlässlich der ifk Tagung »All the Rage. The Challenges of Female Anger« entstanden. Die Tagung griff damit ein sehr präsentes Thema auf und auch der Podcast beleuchtet aus kulturwissenschaftlicher Perspektive mit zahlreichen Beispielen aus Politik, Theorie, Kunst und Literatur, die Verbreitung weiblicher Wut. kultur-denken.podigee.io/