Things I Tried to Keep is a spatially expansive assemblage of existing and newly produced works and personal belongings that come together in a dense, multilayered mise en scène. The exhibition is not conceived as a classical presentation of works, but as a temporary archive, storage, or depot that highlights an in-between state hovering between structure and disorientation.
This lecture presents a project exploring archival material through the lens of postcolonial and decolonial perspectives, focusing on Moroccan traveling troupes of performers in Europe from the nineteenth to the mid-twentieth century.
This conference follows the traces of possession in spaces, bodies and relationships, inquiring into the good and bad spirits that ownership spawns and the feedback that develops between possession and obsession.
The lecture follows the biographical and ideological trajectories of the Russian-Belarusian revolutionary Populist Nikolai Sudzilovski-Russel, the Japanese anarchist Kōtoku Shūsui, and the early Zionist activist Iosif Trumpeldor whose lives overlapped for about six months in the Hamadera camp in Japan.
Das ifk Forschungsprojekt unter der Leitung von Roland Innerhofer widmet sich aus literatur- und wissensgeschichtlicher Perspektive und unter Einsatz von Verfahren der Digital Humanities und der Computerlinguistik (CL) dem Feuilleton Wiener Tageszeitungen der Zwischenkriegszeit. Im Zentrum der Untersuchung steht das biopolitische Wissen, insbesondere Diskurse um Eugenik, Hygiene und Körperkultur, die prägend für die mediale Kultur der Moderne sind.
Wir trauern um Alfred J. Noll, der dem ifk und dem Verein der Freundinnen und Freude des ifk über viele Jahre verbunden war. Immer wieder stand er uns mit Rat und Tat zur Seite. Zum Nachruf von Armin Thurnherr: falter.at
Am 13. März findet am ifk ein Symposiom zu Architekturtexten der österreichischen Neoavantgarde (1955–1975) statt. Organisiert wird die Veranstaltung von Sebastian Hackenschmidt, Museum für angewandte Kunst Wien (MAK), Roland Innerhofer, Universität Wien und ifk, Detlev Schöttker, Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin (ZfL).
Nicht wenige Fellows des ifk stammen aus Ländern, in denen sich zunehmend autoritäre Tendenzen zeigen – wie Ungarn oder die Slowakei, inzwischen aber auch die USA. Besonders wenn sie zu »sensiblen« Themen wie Gender arbeiten, die von den regierenden Kreisen als »woke« klassifiziert werden, oder mit Institutionen affiliiert sind, die als politisch problematisch gelten, sind diese Fellows in direkter oder indirekter Gefahr. Sie können ihre Arbeit verlieren, sie können ihr Land verlassen müssen. Eine solche Situation stellt sich zurzeit in Georgien dar, wie ich aus eigenem Erleben zu berichten habe.
Ein leuchtendes Neonpink auf grauer Fläche. Punkte, die sich durch die Linien des Bauzauns vor dem ziehen. Graffitireste, die durch geplottete Formen wie Adern hervorblitzen. Anne Bracht, freischaffende Künstlerin und Kunstvermittlerin aus Hamburg, bringt mit ihrer TAPE_ART neue Strukturen und Atmosphären an Orte, von denen niemand gedacht hätte, dass sie Kunstorte sein könnten. ifk.ac.at/Ausstellungen