Russisches Roulette: Tod und Spiele
Tod und Spiele sind Schlüsselkategorien im modernen Nachdenken über Menschen und ihr Selbstverhältnis. Besonders gut lässt sich das anhand von Russischem Roulette illustrieren, findet der Kulturwissenschaftler Julian Baller in einem Gastbeitrag für sience.orf.at
Teufelsapfel und Nationalknolle
Karin Krichmayr, Der Standard, berichtet von der IFK_Tagung “Essen und Migration”, im Speziellen über den Vortrag von Johanna Richter.
Migration geht durch den Magen
“Salzburger Nachrichten”, 18.6.2018, Interview mit Thomas Macho zur Tagung “Essen und Migration”
Die Revolution in Familienbildern
Nur 15 Jahre trennen Portugals Nelkenrevolution 1974 und die Samtene Revolution in der Tschechoslowakei 1989. Die Kulturwissenschaftlerin Ana de Almeida hat unerwartete Verbindungen gefunden – in einer mit Fotos gespickten Schuhschachtel ihres Vaters. Ana de Almeida ist IFK_Junior Fellow im Studienjahr 2017/18. Zum Gastbeitrag
Philosophen im Weltall
Juri Gagarin, der erste Mensch im Weltraum, hat 1961 auch die Philosophie erschüttert – speziell die „verwurzelte“ eines Martin Heidegger. Warum auch das Wienerische einen Perspektivwechsel auf die Erde bieten kann, erklärt der Germanist und IFK_Senior Fellow Jörg Kreienböck in einem Gastbeitrag für science.orf.at.
Vortrag von Christian Wimplinger , gehalten am 25. April dieses Jahres am IFK, dem Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften.
Was für Adorno und Horkheimer Gretel Adorno, für Deleuze und Guattari Fanny Deleuze bedeutete, das war für Alexander Kluge und Oskar Negt Elfriede Olbrich. Gemeinsame europäische Philosophieproduktion im 20. Jahrhundert delegiert den „muskuläre[n] Akt des Schreibens“ (Roland Barthes) an die Sekretärin, ohne sie namentlich zu nennen.
Freud hatte mit dem Satz „Die analytische Situation verträgt keinen Dritten“ die Anwesenheit anderer aus seinem (Schreib)laboratorium ausgeschlossen. Albrecht Koschorke hingegen rückt diese oft verdrängten „Figuren des Dritten“ ins Zentrum der kulturwissenschaftlichen Untersuchung. Wie also organisiert sich die kooperative Schreibformation rund um solche Mittlerfiguren? «
Schmuckeremiten und Gartenzwerge
Die Kulturgeschichte ist voll von bizarren Episoden. So haben englische Adelige einst in ihren Gärten zur Belustigung Eremiten angestellt. Warum Gartenzwerge deren ideologischen Nachfolger sind, erklärt der Kulturhistoriker und IFK_Gast des Direktors im Sommersemester 2018 Antonio Lucci in einem Interview mit Lukas Wieselberg.
Philosophieren zu zweit oder zu dritt?
Auch die sprichwörtlichen Philosophen im Elfenbeinturm sind nicht immer alleine. Speziell nach 1968 schrieben viele von ihnen als Duos – und dann gab es oft noch Sekretärinnen, deren Rolle nicht unterschätzt werden darf, wie der Germanist und IFK_Junior Fellow Christian Wimplinger in einem Gastbeitrag ausführt.
Ein Pilz, die Erde und das Kapital
Der Wildpilz Matsutake steht im Zentrum des Buches der Anthropologin Anna Tsing, dessen deutsche Übersetzung sie im März 2018 am IFK präsentiert hat. Zu “Der Standard”.
Die gloriosen Vier
Eine Rezension der Publikation “Die Staatsräte” von Helmut Lethen samt Fragen nach Gegenwartsbezügen.