Volker Weiß gab in seinem Vortrag einen Überblick über Vorgehen, Ziele und AkteurInnen der „Neuen Rechten“ in Deutschland. Sie träumen von einer illiberalen Gesellschaft und haben sich der Revision der europäischen Schlüsselereignisse von 1968 und 1945 verschrieben. Ihr erklärtes Vorbild ist Österreich. Der Vortrag fand am 12. April 2018 am IFK stattt.
In diesem Vortrag staunt Ann Cotten über die Kontinuität der Symmetrien in Theorien, Fachsprachen und Diagrammen. Dabei wagt sie ein paar Hypothesen, warum bestimmte User Interfaces sich zur Organisation von Ideen bewährt haben und warum „User Interface“ als Denkgerüst für posthumanistisches Denken/Übersetzen geeignet erscheint.
Narratives about Bedouin heritage currently dominate the Arab Gulf state’s nation-building agendas. In the UAE, the state-led heritage industry includes artists into their nation-building projects, seeking to establish common national narratives. Are artists aiding the state’s efforts, or are they resisting these attempts? A lecture of IFK_Junior Fellow Melanie Sindelar. 29.1.2018
Walter Benjamin was a reader of Marx. He was also a reader not only of Carl Schmitt but of numerous French right thinkers and intellectuals. What does this mean? Gerard Raulet invites to an insight into the complexity of the intellectual life of the interwar period.
Beethoven’s Empire of the Spirit“
Im Rahmen der IFK_Tagung “UTOPISCHE VISIONEN UND VISIONÄRE KUNST: BEETHOVENS “GEISTIGES REICH” – Revisited” in Kooperation mit dem Wien Museum hielt Sir Eliot Gardiner am 15. März 2017 die Keynote: „Beethoven’s Empire of the Spirit“. Siehe Youtube.
Im Rahmen eines englischsprachigen Gesprächs von Anna L. Tsing mit dem Anthropologen Andre Gingrich wurde die deutsche Übersetzung des Buches The Mushroom at the End of the World: Der Pilz am Ende der Welt. Über das Leben in den Ruinen des Kapitalismus von Anna L. Tsing(Übersetzung: Dirk Höfer, erschienen bei Matthes & Seitz 2018) präsentiert.
„Rhythmus“ galt um 1900 als Grundbegriff der Künste. Der aus der Antike entlehnte Begriff verbindet sich um 1900 aber mit einem auch außereuropäischen Rhythmusdenken, insbesondere mit fernöstlichen Konzepten von Zeit. Diese fanden in der deutschsprachigen Dichtung einen bislang wenig erforschten Niederschlag.
Die vorliegende Publikation Notation. Imagination und Übersetzung entstand aus einer von Susana Zapke konzipierten Tagung, die gemeinsam vom IFK und der MUK im Mai 2018 veranstaltet wurde, und befasst sich aus einer breit angelegten multidisziplinären Perspektive mit der Frage nach den Grundstrukturen von Imagination und den Möglichkeiten und Grenzen ihrer visuellen Darstellbarkeit. Definitionen von Notation in Bezug auf die Verschriftlichung von Bewegung, Schritt und Pose, von Klang und Rhythmus im Raum, von Organisationsformen der Stimmen, von Stille, aber auch von Sagbarem und Unsagbarem, von Lebendigem und Totem bilden eine historische Konstante der wissenschaftstheoretischen und performativen Auseinandersetzung mit Kunst sowie der Materialisierung künstlerischer Ausdrucksformen selbst.
Preliminary Reflections on the Arts Scene in a Counter-Revolutionary Moment in Egypt by Mona Abaza.
IFK_Gast des Direktors im Wintersemester 2015/16 Michael Hagner im Interview mit Klaus Taschwer/”Der Standard” zur Digitalisierung des Buches.