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This talk will inquire into the »epistemic disconcertment« between divergent practices of knowledge creation. Drawing on the resonances between Emanuele Coccia’s plant humanities and the »ecology of practices« of translators of North-American indigenous thought, the focus will be on a form of bewilderment that provides fresh ideas for translation.

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Der russische Historiker Aaron Gurjewitsch bevorzugt für seine Forschungen zur Herausbildung des Individuums im Mittelalter altnordische Quellen, weil diese, so schreibt er, nicht der Verzerrung der Übersetzung ins Lateinische unterlägen. Jorge Semprún hat vor kurzem einen Band über seine Erfahrungen als Kulturminister in Spanien zugleich auf Französisch und Spanisch vorgelegt, wobei laut Semprún der spanische Text aus dem französischen entstanden ist; eine erste genauere Betrachtung ergibt Unterschiede in den beiden Texten, welche mehr als nur Nuancen betreffen; bereits die Titel deuten sie an (Federico Sánchez vous salue bien gegen Federico Sánchez se despide de Ustedes).

Wien ist die »Stadt der Musik«. Nicht nur in der internationalen Wien-Wahrnehmung, auch im Selbstverständnis der Stadt Wien und des »Musiklands Österreich« ist dieses Bild zentral verankert. Die Frage nach der Genese dieses Stadtimages ist in der Forschung bislang kaum beleuchtet worden. Sie führt in die Zeit von den 1860er Jahren bis zum Ersten Weltkrieg zurück.

The papers published here have been lectured and discussed in the IFK-Workshop »Plurality and Individuality: Autobiographical Cultures in Europe«, October 21st and October 22nd, 1994. With two exceptions, all the papers of the workshop are presented here. Their workshop-character has not been eliminated – neither through elaboration into a more expanded form, nor through accurate editorial revision and standardization.