Hermann Brochs Werk ist ohne die österreichische Moderne nicht denkbar. Das Symposium führt die Wirkung des Wiener Kreises um Moritz Schlick auf Brochs Denken vor Augen und widmet sich der Auseinandersetzung des Autors mit Hugo von Hofmannsthal, Karl Kraus und Elias Canetti.
Hermann Brochs Werk ist ohne die österreichische Moderne nicht denkbar. Das Symposium führt die Wirkung des Wiener Kreises um Moritz Schlick auf Brochs Denken vor Augen und widmet sich der Auseinandersetzung des Autors mit Hugo von Hofmannsthal, Karl Kraus und Elias Canetti.
Aktuell erfahren Kunst, Musik und Populärkultur aus afrikanischen Kontexten internationale Hypes. Katharina Gartner forschte extensiv zu Musikproduktion in Ghanas Küstenmetropole Accra. Im Vortrag gibt sie Einblicke in transkontinentale Musikbeziehungen und fragt, wie diese auf die Kreativität junger Instrumentalisten wirken.
Anthropologie und Kulturwissenschaften setzen mit diesem Band ihre Dialoge zum Thema der Gewalt als Teil des menschlichen Daseins fort.
Der Band enthält Originalbeiträge namhafter VertreterInnen der Kulturwissenschaften und gibt einen Überblick über den aktuellen Stand verschiedener transdisziplinärer Formen von Kulturstudien.
This talk will inquire into the »epistemic disconcertment« between divergent practices of knowledge creation. Drawing on the resonances between Emanuele Coccia’s plant humanities and the »ecology of practices« of translators of North-American indigenous thought, the focus will be on a form of bewilderment that provides fresh ideas for translation.
Literarische Mehrsprachigkeit/ Multilinguisme Littéraire
Der russische Historiker Aaron Gurjewitsch bevorzugt für seine Forschungen zur Herausbildung des Individuums im Mittelalter altnordische Quellen, weil diese, so schreibt er, nicht der Verzerrung der Übersetzung ins Lateinische unterlägen. Jorge Semprún hat vor kurzem einen Band über seine Erfahrungen als Kulturminister in Spanien zugleich auf Französisch und Spanisch vorgelegt, wobei laut Semprún der spanische Text aus dem französischen entstanden ist; eine erste genauere Betrachtung ergibt Unterschiede in den beiden Texten, welche mehr als nur Nuancen betreffen; bereits die Titel deuten sie an (Federico Sánchez vous salue bien gegen Federico Sánchez se despide de Ustedes).
Musikstadt Wien. Die Konstruktion eines Images
Wien ist die »Stadt der Musik«. Nicht nur in der internationalen Wien-Wahrnehmung, auch im Selbstverständnis der Stadt Wien und des »Musiklands Österreich« ist dieses Bild zentral verankert. Die Frage nach der Genese dieses Stadtimages ist in der Forschung bislang kaum beleuchtet worden. Sie führt in die Zeit von den 1860er Jahren bis zum Ersten Weltkrieg zurück.