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Wie Geldsendungen von Migranten in ihre alte Heimat die Welt mit einem sozialen Netz umspannen. Ein Essay über die Potenziale und Schattenseiten der “Remittances”

Jüdische Männer menstruieren: Das behauptet ein Kanon von christlichen Quellen ab dem 12. Jahrhundert. Die Blutung wird darin als Sinnbild für die religiöse und soziale Minderwertigkeit der Juden verstanden. In einem Gastbeitrag zeichnet die Judaistin Kerstin Mayerhofer die Geschichte dieses weitgehend unbekannten antisemitischen Motivs nach.

Viele Arbeitsmigranten und Arbeitsmigrantinnen schaffen es trotz prekärer Jobs, irgendwie noch Geld an ihre Familien im Heimatland zu überweisen. Für die Empfänger ist das oft überlebenswichtig, doch die Überweisungen haben auch Schattenseiten. Ein nun untersuchtes Beispiel: Migranten aus der Türkei, die in den 70er Jahren im Tiroler Stubaital arbeiteten. Zum Gastbeitrag

Am 10. Dezember 1948 hat die UNO die allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. Zum Gedenktag erinnert der Philosoph Andris Breitling an einen zentralen Begriff darin: Menschenwürde. Warum eine Übersetzung dieses universellen Begriffs in verschiedene Kulturen und Sprachen konstruktiv und ohne Kulturrelativismus gelingen kann, beschreibt er in einem Gastbeitrag vom 9.12.21.

Schmelzende Gletscher sind das Abbild der sichtbaren Erderwärmung. Begonnen hat ihre Vermessung im 19. Jahrhundert. Seit damals werden die schwindenden Eismassen auch fotografisch dokumentiert. Wie der Medienwissenschaftler Dominik Schrey in einem Gastbeitrag ausführt, sind die Fotoserien in ihrer Anschaulichkeit die Wegbereiter einer speziellen ökologischen Bildsprache.
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29.November 2021

Sigmund Freud ist nicht nur ein Vielschreiber gewesen, er hat auch zahlreiche Bücher übersetzt. Die Palette der Themen reichte von Politik, Philosophie und Neurologie bis zur Liebe zu Hunden. Sein Talent setzte Freud mitunter auch strategisch ein – und wurde als Übersetzer in seinen eigenen Worten zum „Frevler an seinem Autor“.

Wer Nein sage, schrieb Albert Camus, artikuliere auch ein Ja zu einem Ziel, einem Recht, einem Wert. Doch was wäre, wenn sich das Neinsagen – wie im Fall der Friedensbewegung oder der Fridays for Future – gegen die Zerstörung des Ganzen richtet? Ein Essay. Thomas Macho