Die Suche nach adäquaten Zeichensystemen und Notationsarten, die den jeweiligen Klang- und Formvorstellungen entsprechen, gehört besonders in der Moderne zur schöpferischen Praxis musikalischer Komposition. In ihr manifestieren sich Fragen nach der Natur des Klangs und des Klangraums sowie nach dessen Übersetzung in visualisierbare Bilder und Strukturen.
Eine Veranstaltung der MUK und des IFK in Kooperation mit der Anton Bruckner Privatuniversität Linz und Wien Kultur.
Bernd Richard Deutsch (Komponist, Wien)
„Querelle des femmes!“ Ein Schlagwort mit bedeutungsvollem Klang. Der Streit um die Frauen. Ein Streit der Geschlechter. Ein gelehrter, europäischer Debattenkomplex, der sich jahrhundertelang um das Wesen des Geschlechterstreits drehte. Was zum Teufel wollen da die Mägde?
Just what was the Habsburg monarchy? How was it to be defined, classified? While many legal scholars around the turn of the 20th century regarded Austria as an archaic state, others advanced a more positive interpretation, using the language of sociology to critique the analytical distinction between “normal” nation-states and “abnormal” empires. Audio File of the live recording of Tom Prendergast’s lecture.
Vortragmitschnitt von IFK_Junior Fellow Nils Güttler zur anderen Geschichte des Frankfurter Flughafens.
Vortrag von IFK_Senior Fellow Marc Caplan vom 17.12.1018.
Both literally and metaphorically, plants form the basis of our lives as humans. Yet traditionally, their agency in our shared culture has often been overlooked. By considering the many diverse processes of translation plants partake in, this talk will propose new ways of thinking about and with the vegetal.
Lecture of City of Vienna/IFK_Fellow Jan Fellerer.
In der Abwehr, dem Nachrichtendienst der deutschen Wehrmacht während des Zweiten Weltkrieges, war er als „der Jude Klatt“ bekannt. Seine „Max“-Meldungen aus dem Hinterland der sowjetischen Front waren legendär und blieben für die Geheimdienste der Briten und Amerikaner noch über Jahrzehnte „eines der größten Rätsel des Krieges“. Vortrag von IFK_Research Fellow Winfried Meyer vom 22.6.2017 am IFK.
Ethnologische Museen und ihre Verstrickungen mit der europäischen Kolonialgeschichte sind derzeit Gegenstand hitziger Debatten. Angesichts ihrer problematischen Sammel- und Repräsentationspraxis stellt sich die Frage, wie mit ethnologischen Sammlungen heute, jenseits kolonial geprägter, eurozentrischer Sichtweisen, umgegangen werden soll.
Ein IFK_Live-Zoom Vortrag von Cécile Bründlmayer.
Der „Imperialismus der Verschriftung“ reicht weit: Nicht nur wird der genetische Code des Lebens als DNA buchstabiert, sondern nahezu alle Anwendungen zeitgenössischer Digitalität werden durch Buchstabengebrauch initialisiert und sind algorithmisch fundiert in der Entscheidungslogik des Binäralphabets.
Ein Vortrag von Stadt Wien/IFK_Fellow Sybille Krämer vom 8.10.2018.