Zwei faszinierende Naturforscher postulierten fragwürdige Hierarchien, inspirierten Esoteriker und diskutierten intelligentes Leben auf dem Mars. ifk Fellow Brooke Penaloza-Patzak beschäftigt sich in ihrem aktuellen Forschungsprojekt mit dem fast 150 Jahre alten Modell, dessen zoogeografische Regionen bis heute Bezugspunkt in den Naturwissenschaften sind. Der Standard
Der Räuber als Eigentumstheoretiker
Um 1800 hat es eine auffallende Konjunktur der Räuberfigur gegeben. Tatsächlich nahm die Räuberei damals zu, weil Gemeinschaftsbesitz in Privateigentum umgewandelt wurde. Das war aber nicht der einzige Grund für die literarische Verarbeitung, so ifk Fellow Sandra Janßen in einem Gastbeitrag auf science.orf.at.
Die Welt, wie wir sie kennen
Ein fast 150 Jahre altes Modell beschreibt, wo auf der Erde welche Tiere und Pflanzen leben. Die Unterteilung in sechs Bioregionen gilt bis heute als mehr oder weniger natürliche Gegebenheit, schreibt ifk Fellow Brooke Penaloza-Patzak in einem Gastbeitrag auf orf.science.at.
Die Neuerfindung des „Roten Wien“ nach 1945
Von 1919 bis 1934 hat die Sozialdemokratische Partei in Wien mit absoluter Mehrheit regiert. Diese Ära des „Roten Wien“ gilt bis heute sozialpolitisch als Vorbild. In einem Gastbeitrag auf science.orf.at beleuchtet der US-Historiker Matthew Berg, wie die Nachfolgepartei nach Ende des Zweiten Weltkriegs versuchte, das sozialistische Erbe wiederzubeleben.
Im Mai 1928 ist das Museum für Völkerkunde in Wien eröffnet worden, als Ort für die kulturvergleichende Darstellung der Menschheitsgeschichte. Die Gründungsphase des heute als Weltmuseum bekannten Hauses war überschattet von fachlichen, persönlichen und vor allem auch ideologischen Konflikten, wie ifk Junior Fellow Veronika Stachel in einem Gastbeitrag auf science.orf.at ausführt.
Was Zeitgenossen in Krisenzeiten bedeuten
Die Zeit ist nie nur unsere Zeit, sondern immer auch die Zeit der anderen – der Zeitgenossen, schreibt Heinz Bude in einem Gastbeitrag auf science.orf.at. Der renommierte Soziologe beschäftigt sich darin mit einem schwer fassbaren Begriff: Was bedeutet Zeitgenossenschaft in einer Welt globaler Gleichzeitigkeit, abnehmender Gewissheiten und wachsenden Erschreckens?
Orte des Schreckens als Attraktion
Zeugen von Katastrophen – etwa das Wrack der versunkenen »Titanic« – üben auf Menschen seit Langem eine besondere Anziehung aus. Im Rahmen der ifk Tagung »Alles bröckelt« schreibt Thomas Macho in einem Gastbeitrag science.orf.at für über die Anfänge des Katastrophentourismus und die Lust am Grauen.
Ruinen erinnern an vergangene Epochen, genauso wie sie als Sinnbild für heutige Krisen und die schleichende Erosion von Institutionen stehen. Karin Harrasser hat gemeinsam mit Mathias Fuchs (Leuphana-Universität Lüneburg) und Daniel Vella (L-Università ta’ Malta) eine Tagung zu Ruinen konzipiert.
Kolonisierung und die Würde des Menschen
Die Kolonisierung Lateinamerikas hat für Spanien ein Zeitalter des Wohlstands gebracht – für die indigene Bevölkerung hingegen kriegerische Auseinandersetzungen, eingeschleppte Krankheiten und Ausbeutung. Schon damals löste dies Diskussionen über Würde und Rechte eines Menschen aus, wie ifk Junior Fellow Tamara Bartl in einem Gastbeitrag für science.orf.at beschreibt
Wie Italien die österreichische Literatur entdeckte
Der Mailänder Verlag Adelphi zeichnet sich durch eine besondere Auswahl seiner Bücher aus. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei österreichische Literatur. Wie Italien sie mit Hilfe des Verlags „entdeckte“, beschreibt ifk Junior Fellow Davide Gnoato in einem Gastbeitrag für science.orf.at.