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Um 1800 hat es eine auffallende Konjunktur der Räuberfigur gegeben. Tatsächlich nahm die Räuberei damals zu, weil Gemeinschaftsbesitz in Privateigentum umgewandelt wurde. Das war aber nicht der einzige Grund für die literarische Verarbeitung, so ifk Fellow Sandra Janßen in einem Gastbeitrag auf science.orf.at.

Ein fast 150 Jahre altes Modell beschreibt, wo auf der Erde welche Tiere und Pflanzen leben. Die Unterteilung in sechs Bioregionen gilt bis heute als mehr oder weniger natürliche Gegebenheit, schreibt ifk Fellow Brooke Penaloza-Patzak in einem Gastbeitrag auf orf.science.at.

Von 1919 bis 1934 hat die Sozialdemokratische Partei in Wien mit absoluter Mehrheit regiert. Diese Ära des „Roten Wien“ gilt bis heute sozialpolitisch als Vorbild. In einem Gastbeitrag auf science.orf.at beleuchtet der US-Historiker Matthew Berg, wie die Nachfolgepartei nach Ende des Zweiten Weltkriegs versuchte, das sozialistische Erbe wiederzubeleben.

Im Mai 1928 ist das Museum für Völkerkunde in Wien eröffnet worden, als Ort für die kulturvergleichende Darstellung der Menschheitsgeschichte. Die Gründungsphase des heute als Weltmuseum bekannten Hauses war überschattet von fachlichen, persönlichen und vor allem auch ideologischen Konflikten, wie ifk Junior Fellow Veronika Stachel in einem Gastbeitrag auf science.orf.at ausführt.

Die Zeit ist nie nur unsere Zeit, sondern immer auch die Zeit der anderen – der Zeitgenossen, schreibt Heinz Bude in einem Gastbeitrag auf science.orf.at. Der renommierte Soziologe beschäftigt sich darin mit einem schwer fassbaren Begriff: Was bedeutet Zeitgenossenschaft in einer Welt globaler Gleichzeitigkeit, abnehmender Gewissheiten und wachsenden Erschreckens?

Zeugen von Katastrophen – etwa das Wrack der versunkenen »Titanic« – üben auf Menschen seit Langem eine besondere Anziehung aus. Im Rahmen der ifk Tagung »Alles bröckelt« schreibt Thomas Macho in einem Gastbeitrag science.orf.at für über die Anfänge des Katastrophentourismus und die Lust am Grauen.

Die Kolonisierung Lateinamerikas hat für Spanien ein Zeitalter des Wohlstands gebracht – für die indigene Bevölkerung hingegen kriegerische Auseinandersetzungen, eingeschleppte Krankheiten und Ausbeutung. Schon damals löste dies Diskussionen über Würde und Rechte eines Menschen aus, wie ifk Junior Fellow Tamara Bartl in einem Gastbeitrag für science.orf.at beschreibt