Die Techno-Utopie vom ewigen Leben
Der Traum vom ewigen Leben ist uralt. Die Techno-Utopisten von heute basteln aber an Mitteln, die diesen Traum vielleicht Wirklichkeit werden lassen – zumindest für ihresgleichen. Wie sie damit Vorstellungen von Sinn prägen, beschreibt die Künstlerin und Zukunftsforscherin Chana de Moura in einem Gastbeitrag.
Hebammen als NS-Täterinnen
Hebammen als NS-Täterinnen
Im Nationalsozialismus sind Hebammen an der Ermordung von Kindern mit Behinderung beteiligt gewesen. Eine davon war die Urgroßmutter der Filmemacherin Lina Ditte Hansen. In einem Gastbeitrag geht diese der Frage nach, wie man das Wissen um Täterschaft innerhalb der eigenen Familie aufarbeitet – und dabei über eine bloße Anklage oder Identifikation mit einer vermeintlichen Opferrolle hinausgeht.
»Wien als Zentrum des “Orientalismus”«, Gastbeitrag von IFK_Research Fellow Chiara Petrolini für science orf.at
»Über alle Grenzen hinweg«
Gastbeitrag von IFK_Research Fellow Monika Palmberger in »Der Standard«/Album.
ORF Topos: Leben für das Ringelspiel
Ringelspiele, Riesenräder, Karusselle: Was auf Kirtagen für Schwindel sorgt, gibt es in der Kinderversion auch auf Adventmärkten. Die Betreibenden gehören oft über 150 Jahre alten „Schaustellerdynastien“ an. Topos hat mit einem von ihnen gesprochen – und mit einer Kulturwissenschaftlerin.
Zum Forschungsprojekt von IFK_Junior Fellow abroad Veronika Barnas.
Bild: Unbekannter Fotograf, Emma (geb. Meyerott) und August Burghardt, 1927, Privatarchiv Avi, Wels
»Der Mensch wird als Mängelwesen begriffen«
Wie werden autonome Fahrzeuge, sofern sie Realität werden, unser Menschenbild verändern? Der Berliner Medientheoretiker Christof Windgätter untersucht die anthropologische Bedeutung der Zukunftstechnologie.
INTERVIEW: Alois Pumhösel
Mode als Spiel der Identitäten und Geschlechterrollen: Kulturwissenschaftlerin und Modetheoretikerin Barbara Vinken über Männlichkeits- und Weiblichkeitsbilder und die Mode als aufklärerisches Genre. Barbara Vinken ist im Sommersemester 2022 IFK_Gast des Direktors.
FAZ: Thomas Macho wird 70: Pionier der Kulturwissenschaft
Nach einer Unterscheidung von Isaiah Berlin gibt es unter den Denkern die Igel, die eine große Sache wissen, und die Füchse, die viele Ideen verfolgen. Thomas Macho würde man auf den ersten Blick zu den Theoriefüchsen zählen. Der in Wien lebende und lehrende Kulturhistoriker hat zu Menschen und Tieren, Schuld und Schulden oder zur Ästhetik der Mundhöhle geschrieben. Was ihn von der kulturwissenschaftlichen Faszination an allem und jedem abhebt, ist sein Zug ins Existenzielle. Er drückt sich in Publikationen über die Zeit, den Suizid oder den Tod aus. Zur FAZ
Milos Vec: »Ich will jetzt kein Geschenk haben«
Von 16. bis 18. März 2022 fand am IFK die Tagung GEBEN UND SCHENKEN. GABENÖKONOMIE IM HORIZONT DER DIGITALISIERUNG statt. Über diese verfasste Milos Vec einen Bericht.
Die Philosophin beobachtete während der Pandemie eine Sehnsucht nach Solidarität, während die Politik die unterschiedliche Verwundbarkeit von Körpern weiter festigte. Zum Artikel