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Hebammen als NS-Täterinnen

Im Nationalsozialismus sind Hebammen an der Ermordung von Kindern mit Behinderung beteiligt gewesen. Eine davon war die Urgroßmutter der Filmemacherin Lina Ditte Hansen. In einem Gastbeitrag geht diese der Frage nach, wie man das Wissen um Täterschaft innerhalb der eigenen Familie aufarbeitet – und dabei über eine bloße Anklage oder Identifikation mit einer vermeintlichen Opferrolle hinausgeht.

Zum Vortrag

Ringelspiele, Riesenräder, Karusselle: Was auf Kirtagen für Schwindel sorgt, gibt es in der Kinderversion auch auf Adventmärkten. Die Betreibenden gehören oft über 150 Jahre alten „Schaustellerdynastien“ an. Topos hat mit einem von ihnen gesprochen – und mit einer Kulturwissenschaftlerin.

Zum Forschungsprojekt von IFK_Junior Fellow abroad Veronika Barnas.

Bild: Unbekannter Fotograf, Emma (geb. Meyerott) und August Burghardt, 1927, Privatarchiv Avi, Wels

Nach einer Unterscheidung von Isaiah Berlin gibt es unter den Denkern die Igel, die eine große Sache wissen, und die Füchse, die viele Ideen verfolgen. Thomas Macho würde man auf den ersten Blick zu den Theoriefüchsen zählen. Der in Wien lebende und lehrende Kulturhistoriker hat zu Menschen und Tieren, Schuld und Schulden oder zur Ästhetik der Mundhöhle geschrieben. Was ihn von der kulturwissenschaftlichen Faszination an allem und jedem abhebt, ist sein Zug ins Existenzielle. Er drückt sich in Publikationen über die Zeit, den Suizid oder den Tod aus. Zur FAZ