Schon im 17. Jahrhundert hatte der deutsche Philosoph Gottfried Wilhelm Leibniz die Idee einer universalen Zeichensprache des Denkens, die es ermöglichen sollte, alle Objekte und ihre Beziehungen, Gesetze usw. abzubilden.Seither wurden immer wieder Konzepte für die Entwicklung einer leicht erlernbaren Universal- oder Einheitssprache vorgeschlagen und umgesetzt – von Volapük über Esperanto bis hin zu Toki Pona oder Láadan. Aus literarischer Perspektive hat sich damit erst unlängst der österreichische Schriftsteller Clemens J. Setz beschäftigt: in seinem neuen Buch “Die Bienen und das Unsichtbare”.
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“Ö1 Dimensionen.Diskussionen” mit Thomas Macho “über die Kunst des Sterbens und den Umgang der Gesellschaft mit dem Tod”.
Ö1 Dimensionen: Was zu tun bleibt
05 March 2020
Wir werden in Zukunft anders arbeiten müssen – und dieser Ausblick ist mit Ängsten und Utopien zugleich verbunden: Digitalisierung, Automatisierung, Globalisierung, Mindestlohn und die Frage eines bedingungslosen Grundeinkommens sind nur einige der Schlagwörter des sich vollziehenden tiefgreifenden Wandels. Was bedeutet die Klimakrise für die Zukunft der Arbeit? Droht Massenarbeitslosigkeit durch digitale Medientechnologien? Wie steht es um das künftige Verhältnis von Arbeit und Muße? Und: Was wird aus der Arbeitsgesellschaft, wenn Vermögen und Chancen immer mehr vererbt werden?