Vor 100 Jahren veröffentlichte Johan Huizinga, eigentlich promovierter Indologe, einen Klassiker der Kulturgeschichte: „Herbst des Mittelalters“. In diesem Werk, das seinen internationalen Ruhm begründete, beschrieb der niederländische Kulturhistoriker den Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit nicht als Aufbruch, wie es bis dahin üblich gewesen war, sondern als Ausklang und Endphase, in der sich Neues als späte Blüte zeigte. Diese Umdeutung einer Spätzeit zur Quelle von Neuem faszinierte Huizingas Zeitgenossen. Eine „Dimensionen“-Sendung zur IFK_Tagung „Huizinga heute“ vom 15. bis 17. Mai 2019.
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Wie schön wäre es, wenn es eine einzige Sprache gäbe, die alle sprechen könnten – zur Erleichterung der internationalen Verständigung und Förderung eines friedlichen Miteinanders. Solche Träume und Utopien von einer Welt ohne Übersetzung hat es immer wieder gegeben. Eine Sendung rund um die IFK_Tagung „Universalsprachen“.
„Ö1 Dimensionen.Diskussionen“ mit Thomas Macho „über die Kunst des Sterbens und den Umgang der Gesellschaft mit dem Tod“.