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Boris Roman Gibhardt: Rhythmus. Über Zeit und Zeitbewusstsein in Literatur und Kunst um 1900. West - Ost.

Boris Roman Gibhardt



„Rhythmus“ galt um 1900 als Grundbegriff der Künste. Der aus der Antike entlehnte Begriff verbindet sich um 1900 aber mit einem auch außereuropäischen Rhythmusdenken, insbesondere mit fernöstlichen Konzepten von Zeit. Diese fanden in der deutschsprachigen Dichtung einen bislang wenig erforschten Niederschlag.  


Boris Roman Gibhardt ist seit 2015 Privatdozent für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft sowie Deutsche Philologie an der Freien Universität Berlin. Seit 2019 ist er außerdem Kurator für Dichternachlässe, Literaturwissenschaft und kustodische Sammlungen des Goethe-Nationalmuseums bei der Klassik Stiftung Weimar. Zuletzt war er Fellow an der Harvard University und an der Stanford University. Derzeit ist er IFK_Senior Fellow. >>Event