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Susanne Ristow: aka/IFK_LECTURE Nr. 4: »When too perfect, dann lieber Gott böse«. Kulturvirologische Betrachtungen zur künstlerischen Sprache der Fluxus-Akteur*innen

Susanne Ristow



Spezifische künstlerische Methoden und Ausdrucksmöglichkeiten der 1960er-Jahre werden nach den Erkenntnissen der »Kulturvirologie« erst vor dem Hintergrund neuer, physikalisch und biologisch inspirierter Interaktionsmodelle nach dem »Prinzip Virus« denkbar, die ihre Entsprechung in Mikrobiologie, Ökologie und biologischer Strukturkoppelung finden.


Susanne Ristow ist eine interdisziplinär tätige Künstlerin, Museologin und Medienwissenschafterin. Zeichnung, Grafik, Malerei, Video, Performance, Installation, Skulptur, Artistic Research – sie selbst fasst alle Disziplinen zu dem Begriff BILDNEREI zusammen. Die Düsseldorfer Künstlerin ist weltweit nicht nur mit Ausstellungsprojekten präsent, sondern auch als leidenschaftliche Kunstvermittlerin. In großen Zeichenzyklen wie der Agitatorischen Zeichnung, den Einsamen Helden, dem Adonis Depot, InfectiousBasterds, Viral Love oder Trickster erprobt sie die infektiösen wie partizipativen Möglichkeiten von Bildern, Texten und Aktionen im öffentlichen Raum. In Performancevorträgen zur »Kulturvirologie« entwickelt sie mithilfe der Denkfigur des Virus komplexe Zusammenhänge zwischen Kunst und Wissenschaft. Zum Vortrag
Sender: IFK, aka_lecture