Cultural Articulations of Arab American Crossovers: Criticism, Literature, and the Audio-Visual Arts
Das Forschungsprojekt fahndet nach den ideologiekritischen Strategien, narrativen Funktionsweisen und politisch-epistemologischen Effekten theoretischer (Re-)Visionen und künstlerisch-literarischer (Re-)Signifizierungen unter den Bedingungen fortgesetzter Transmigration. Hierzu werden ausgewählte Arbeiten arabisch-amerikanischer KritikerInnen, SchriftstellerInnen und KünstlerInnen mit Blick auf ihre gegen-archivischen, dezentrierenden und produktiv desorientierenden Qualitäten untersucht. Was passiert, wenn sich Erzählungen und Bilder aus ihrem unmittelbaren Entstehungskontext lösen und wiederholt über die Kluft vormals getrennter Aussagesysteme reisen? Können diese kreativen Artikulationen kollektiven Widerstands und individueller Befreiung gleichsam unsere Vorstellungen von Migration, diasporischer Identifikation, Weltliteratur und Weltkunst erweitern?
Markus Schmitz forscht auf den Gebieten transnationale Literaturen und postkoloniale audiovisuelle Kulturen (mit dem Schwerpunkt Anglophone Arab Studies) sowie vergleichende Kulturtheorie, kritischer Kosmopolitismus und kultureller Widerstand.