‘Sie schlafen für den Chef’. Radikale Kritiken der Arbeit im belgischen Surrealismus und dem frühen Situationismus (1950–1970)
Das Projekt von Abigail Susik beschäftigt sich mit Elementen des Lohnarbeits-Abolitionismus im belgischen Magazin Les Lèvres nues (1953–8; 12 Ausgaben), begründet von dem Multimedia-Künstler Marcel Mariën, in Kollaboration mit René Magritte, Guy Debord, und anderen. Abigail Susiks Studie stellt die Frage, ob und wie die Geschichte der Avantgarden, in Kombination mit ultra-linker politischer Theorie, die Rolle von Arbeit in unserem Leben radikal neu ausrichten kann.
Abigail Susik ist Associate Professor für Kunstgeschichte an der Willamette University und Autorin des Buchs Surrealist Sabotage and the War on Work. Sie ist Mitherausgeberin der Sammelbände Surrealism and Film After 1945: Absolutely Modern Mysteries und Radical Dreams: Surrealism, Counterculture, Resistance. Ihre Arbeiten erschienen darüber hinaus zuletzt in The New York Times, The Washington Post, und Los Angeles Review of Books. Von Dezember 2022 bis Februar 2023 ist sie Stadt Wien/IFK_Fellow.