Erfolgreiche Netflix-Serien wie „Unorthodox“ zeigen, dass Jiddisch gerade wieder ein kleines Comeback in der Populärkultur feiert. Die Sprache war bis zum Holocaust weit verbreitet und auch ein wichtiger, aber oft vergessener Faden der Literatur. Ein Beispiel betrifft Paul Celan, der das heute auch auf Deutsch gut passende jiddische Grußwort „Sei gesund“ verwendete. Ruth Hutsteiner portraitiert die Forschungen von Fulbright/IFK_Junior Fellow Matthew Johnson.
Es ist Zeit, dass es Zeit ist
Der Kunsthistoriker und Lyriker Klaus Demus war sein Leben lang mit Paul Celan bis zu dessen Tod befreundet. Die Autorin Susanne Ayoub hat ihn in Wien besucht. Am Ende des Textes Hinweis zum IFK@Live Vortrag von Fulbright/IFK_Junior Fellow Matthew Johnson.
Ö1 Wissen aktuell: Jiddisch in der Literatur
Netflix-Serien wie „Unorthodox“ zeigen, dass Jiddisch gerade ein kleines Comeback in der Populärkultur hat. Die Sprache war bis zum Holocaust weit verbreitet und zahlreiche Schriftsteller und Schriftstellerinnen spielten in ihren Texten mit Jiddisch und Deutsch. Es ist ein wichtiger, aber oft vergessener Faden der Literatur. Ein bekannter Vertreter ist Paul Celan, dessen Todestag sich nun zum 50. Mal jährt. Ein Beitrag zum Vortrag von Fulbright/IFK_Fellow Matthew Johnson.
Ansteckendes Lachen
In Zeiten der Seuche lachten sogar die Toten. Woher kommt die makabre Beziehung zwischen Pest, Corona und Humor?
Ein Essay von Thomas Macho, 1.4.2020, im „Falter“
Konzentration auf den Haupttext
Die derzeitige Situation zwingt auch Forscher zum Innehalten. Man konzentriert sich wieder mehr auf den Haupttext statt auf Fußnoten, meint der Historiker Dmitri Zakharine. Vielleicht ermögliche die Pandemie auch einen Schritt in die richtige Richtung, in der Wirtschaft und für die Welt. Ein Gastbeitrag von IFK_Senior Fellow Dmitri Zakharine für science.orf.at vom 26.3.2020.
Übersetzen als existenzielle Rettung
Interview mit IFK_Translator in Residence Adam Bzoch : „Übersetzen als existenzielle Rettung“, „Die Presse“, 14.3.2020
Ö1 Dimensionen: Was zu tun bleibt
Wir werden in Zukunft anders arbeiten müssen – und dieser Ausblick ist mit Ängsten und Utopien zugleich verbunden: Digitalisierung, Automatisierung, Globalisierung, Mindestlohn und die Frage eines bedingungslosen Grundeinkommens sind nur einige der Schlagwörter des sich vollziehenden tiefgreifenden Wandels. Was bedeutet die Klimakrise für die Zukunft der Arbeit? Droht Massenarbeitslosigkeit durch digitale Medientechnologien? Wie steht es um das künftige Verhältnis von Arbeit und Muße? Und: Was wird aus der Arbeitsgesellschaft, wenn Vermögen und Chancen immer mehr vererbt werden?
Tiere werden
Dass wir uns verkleiden, zeigt auch, dass wir seit jeher jemand anderer sein wollen.
Thomas Macho im Interview mit Michael Fleischhacker, Addendum, Februar 2020
„Niemand hat gedacht, sie bleiben“
Als „Gastarbeiter“ sind viele Menschen aus der Türkei ab den 1960er Jahren nach Österreich gekommen und oft ungeplant geblieben. Über ihr Leben und Denken ist abseits von Stereotypen wenig bekannt – ein Forschungsprojekt will das nun ändern.
Interview mit ÖAW/IFK_Junior Fellow Faime Alpagu, 12.1.2020.