Lesung Aris Fioretos »DIE DÜNNEN GÖTTER«
Was passiert, wenn alles im Leben zu Kunst werden kann? Ist Einsamkeit der Preis für Unabhängigkeit? Wie lebt man mit einer Vergangenheit, die nicht endet?
If “our whole life is a translation”, as Adrienne Rich suggests in her poem “Our Whole Life”, we cannot help wondering: what then is the original? Is it another text, another experience, or another reality? How is female experience constructed, deconstructed, and reconstructed when transmitted from one language/culture to another?
Audio Recording of the lecture of Kornelia Slavova, 5 march, 2018
Der Begriff des affektiven Nichtbewussten verfolgt eine doppelte Bewegung: ein „Einholen“ und „Anschließen“. Nicht „Entzug“ und „Mangel“ (wie im Falle des psychoanalytischen Unbewussten), sondern „Kopplung“: eine Intervention digitaler Technologien in die Sphäre des somatischen/organischen Empfindens und gleichzeitig ein Anschließen/Anschmiegen des Organischen an medientechnologisch aufgerüstete Umgebungen.
Menschliche Materialkunde
Vortragsmitschnitt der Lecture von IFK_Junior Fellow Lisa Gottschall vom 7.1.2019.
In Kulturen, deren Musik von Ohr zu Ohr, also ohne Notation weitergetragen wird, wirkt die Praxis eines Aufführens durch das Erinnern auf die musikalische Zeitgestalt ein. Die Gregorianischen Gesänge des Mittelalters sind ein Beispiel dafür, wie sich das Zusammenspiel zwischen dem Hervorrufen, Vergegenwärtigen und Erneuern in den Strukturen akustisch abbildet.
Welches künstlerische Potenzial bergen Zustände des Halbbewusstseins? Was haben Somnambule mit Marionetten gemein? Und welche Vorzüge halten diese gegenüber herkömmlichen Schauspieler*innen bereit? Rosemarie Brucher geht in ihrem Vortrag diesen Fragen auf den Grund.
Musik, Macht und Gefühle
»Geistesblitz«, IFK_Junior Fellow Timur Sijaric im Portrait. »Der Standard«, 9.3.2022
Neue Arbeitsplätze, neue Arbeit
Gastbeitrag von IFK_Senior Fellow Mathias Fuchs für science.orf. at.
Plötzlich war alles anders. Nicht an den Arbeitsplatz, in die Schule, ins Restaurant gehen. Niemanden treffen. Keine Feste, Feiern, Zusammenkünfte. Keine Reisen, Sportveranstaltungen, Theaterabende. Das vor der Pandemie so oft als langweilig oder ungerechtfertigt normierend verpönte Normale wurde mit dem Ausnahmezustand zur Sehnsucht, zum Traum, zum Desiderat. Das Normale als das Gewünschte erlebt in Krisenzeiten Aufwind. Schon während Trumps Präsidentschaftswahlkampf hatte der Begriff diese positive Bedeutung angenommen.
Ö1 Dimensionen: Das Reich der Zeichen
Ö1 Sendung „Dimensionen“ zur Tagung „Athen – Tokio“. Das Japan der Philosophen: 23. Juli 2019, 19h05