Ruinen erinnern an vergangene Epochen, genauso wie sie als Sinnbild für heutige Krisen und die schleichende Erosion von Institutionen stehen. Karin Harrasser hat gemeinsam mit Mathias Fuchs (Leuphana-Universität Lüneburg) und Daniel Vella (L-Università ta‘ Malta) eine Tagung zu Ruinen konzipiert.
Adam Czirak: (Non-) Performances der Übersetzung
Der MUK meets ifk Vortrag stellt dekoloniale Inszenierungsweisen vor, die einen Signifikationsprozess jenseits des (Re)enactens, Wiederholens oder Abbildens einleiten.
Einige Bücher scheinen in der Schwebe zwischen Möglichem und Unmöglichem zu sein. Einige davon hätten gar nicht geschrieben werden oder überleben können, als ob sie nicht zu unserer Welt gehörten. Doch wurden sie von einem gewissenhaften Besucher bei einem Bücherflohmarkt knapp vor dem Vergessen gerettet und bewahrt.
This lecture investigates the concept of e-lit, a novel kind of literature and academically still relatively unexplored. Although there are heated debates regarding e-lit’s acceptance by traditional literary audiences, critics, and academics, there is evidence that it has been embraced by large groups of students.
Gerade im Zusammenhang mit der ungleichen Verteilung unbezahlter Care-Arbeit rückt der Haushalt als Bühne ökonomischer und sozialer Auseinandersetzungen in den Mittelpunkt. Die Vorstellung des Haushalts als Ort des Privaten und als Gegenpol zur Erwerbssphäre ist aber ein historisch relativ junges Phänomen, das erst mit der Trennung von Arbeits- und Lebensort im Zuge der Industrialisierung bedeutsam wurde.
Die Kolonisierung Lateinamerikas läutet für Spanien ein Zeitalter des Wohlstands und den Aufstieg zu einer politischen und wirtschaftlichen Weltmacht ein. Für die indigene Bevölkerung bringt dies jedoch massive kriegerische Auseinandersetzungen, eingeschleppte Krankheiten und Ausbeutung mit sich.
Kolonisierung und die Würde des Menschen
Die Kolonisierung Lateinamerikas hat für Spanien ein Zeitalter des Wohlstands gebracht – für die indigene Bevölkerung hingegen kriegerische Auseinandersetzungen, eingeschleppte Krankheiten und Ausbeutung. Schon damals löste dies Diskussionen über Würde und Rechte eines Menschen aus, wie ifk Junior Fellow Tamara Bartl in einem Gastbeitrag für science.orf.at beschreibt
Wie Italien die österreichische Literatur entdeckte
Der Mailänder Verlag Adelphi zeichnet sich durch eine besondere Auswahl seiner Bücher aus. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei österreichische Literatur. Wie Italien sie mit Hilfe des Verlags „entdeckte“, beschreibt ifk Junior Fellow Davide Gnoato in einem Gastbeitrag für science.orf.at.