Schmelzende Gletscher sind das Abbild der sichtbaren Erderwärmung. Begonnen hat ihre Vermessung im 19. Jahrhundert. Seit damals werden die schwindenden Eismassen auch fotografisch dokumentiert. Wie der Medienwissenschaftler Dominik Schrey in einem Gastbeitrag ausführt, sind die Fotoserien in ihrer Anschaulichkeit die Wegbereiter einer speziellen ökologischen Bildsprache.
There is no equality and justice among languages. While some are ruling the world, others struggle to survive or are already extinct. Theory has always been aware of this, which is why it chooses the elite languages as its mother tongues. When it comes to the others, plebeian ones, it considers them as foreign and visits only in translation. This, however, seems to be changing today.
Zwischen 1946 und 1949 tauschten Broch und Arendt Essays aus, die inspiriert worden waren durch die UNO-Charta und die „Universal Declaration of Human Rights“. Ihre Kritik wies in entgegengesetzte Richtungen: Broch setzte auf Internationalisierung und Einklagbarkeit, Arendt dagegen wies die Universalisierung zurück und erkannte nur Rechte an, die in Verfassungen von Nationalstaaten garantiert wurden.
»I am sorry to leave early, I have to be in another meeting.« If you have ever made such a claim while actually needing to look after your family, to eat or just to breathe – then Doc Wenzel’s CV Machine is the right tool for you! It’s a two-way translation device for contemporary work environments.
Hermann Brochs Werk ist ohne die österreichische Moderne nicht denkbar. Das Symposium führt die Wirkung des Wiener Kreises um Moritz Schlick auf Brochs Denken vor Augen und widmet sich der Auseinandersetzung des Autors mit Hugo von Hofmannsthal, Karl Kraus und Elias Canetti.
Hermann Brochs Werk ist ohne die österreichische Moderne nicht denkbar. Das Symposium führt die Wirkung des Wiener Kreises um Moritz Schlick auf Brochs Denken vor Augen und widmet sich der Auseinandersetzung des Autors mit Hugo von Hofmannsthal, Karl Kraus und Elias Canetti.
Aktuell erfahren Kunst, Musik und Populärkultur aus afrikanischen Kontexten internationale Hypes. Katharina Gartner forschte extensiv zu Musikproduktion in Ghanas Küstenmetropole Accra. Im Vortrag gibt sie Einblicke in transkontinentale Musikbeziehungen und fragt, wie diese auf die Kreativität junger Instrumentalisten wirken.
This talk will inquire into the »epistemic disconcertment« between divergent practices of knowledge creation. Drawing on the resonances between Emanuele Coccia’s plant humanities and the »ecology of practices« of translators of North-American indigenous thought, the focus will be on a form of bewilderment that provides fresh ideas for translation.
Vortrag Michael Hutter: »Weihnachten, Freibier, Sharing. Praktiken des Nehmens im Horizont der Digitalisierung«
Thomas Macho: »Vergessen und Vergeben. Worin besteht der Zusammenhang zwischen Schenken und Verzeihen?«