Vortrag von ÖAW/IFK_Junior Fellow Eva Hallama vom 23.1.2017 am IFK.
The ostracization of European Roma populations is often premised on claims that they originated from elsewhere. Intriguingly, the idea of their Indian origins is embraced and rejected in almost equal proportions. What does this entail epistemologically? How does this (re)configure ideas about »India«?
Zoom-Lecture of IFK_Research Fellow Timothy Attanucci, 15 March 2021.
Though often shrouded in myths of immateriality and cloudy rhetoric, the Internet is nevertheless reliant on vast infrastructure networks. By identifying and documenting the realities of human and nonhuman interaction with this physical infrastructure, the cultural narratives of immateriality are enriched, countered, subverted, and complemented.
Lesung Aris Fioretos »DIE DÜNNEN GÖTTER«
Was passiert, wenn alles im Leben zu Kunst werden kann? Ist Einsamkeit der Preis für Unabhängigkeit? Wie lebt man mit einer Vergangenheit, die nicht endet?
If “our whole life is a translation”, as Adrienne Rich suggests in her poem “Our Whole Life”, we cannot help wondering: what then is the original? Is it another text, another experience, or another reality? How is female experience constructed, deconstructed, and reconstructed when transmitted from one language/culture to another?
Audio Recording of the lecture of Kornelia Slavova, 5 march, 2018
Der Begriff des affektiven Nichtbewussten verfolgt eine doppelte Bewegung: ein „Einholen“ und „Anschließen“. Nicht „Entzug“ und „Mangel“ (wie im Falle des psychoanalytischen Unbewussten), sondern „Kopplung“: eine Intervention digitaler Technologien in die Sphäre des somatischen/organischen Empfindens und gleichzeitig ein Anschließen/Anschmiegen des Organischen an medientechnologisch aufgerüstete Umgebungen.
Menschliche Materialkunde
Vortragsmitschnitt der Lecture von IFK_Junior Fellow Lisa Gottschall vom 7.1.2019.
In Kulturen, deren Musik von Ohr zu Ohr, also ohne Notation weitergetragen wird, wirkt die Praxis eines Aufführens durch das Erinnern auf die musikalische Zeitgestalt ein. Die Gregorianischen Gesänge des Mittelalters sind ein Beispiel dafür, wie sich das Zusammenspiel zwischen dem Hervorrufen, Vergegenwärtigen und Erneuern in den Strukturen akustisch abbildet.
Welches künstlerische Potenzial bergen Zustände des Halbbewusstseins? Was haben Somnambule mit Marionetten gemein? Und welche Vorzüge halten diese gegenüber herkömmlichen Schauspieler*innen bereit? Rosemarie Brucher geht in ihrem Vortrag diesen Fragen auf den Grund.