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»Mauss weiß alles« war unter den Studierenden im Paris der 1920er- und 1930er-Jahre ein geflügeltes Wort. Sein 1925 erschienener Essay über die Gabe wurde indes erst nach seinem Tod 1950 zu einem Klassiker. Aus den Sozial- und Geisteswissenschaften ist Marcel Mauss’ Essay heute nicht mehr wegzudenken.

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Die künstlerischen Forschungsprojekte von Michaela Melián stellen Fragen nach der Historizität von Orten, Erinnerung und Sprache sowie den ihnen innewohnenden Momenten der (Re-)Konstruktion und Projektion.

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Die Begegnung von kommunistischer Parteipolitik und feministischer Bewegung ist eine fast unbekannte, aber folgenreiche Episode im politischen Leben Westeuropas nach 1968. In Italien, Frankreich und Spanien wurden die 1970er-Jahre nämlich nicht nur vom Aufstieg der neuen sozialen Bewegungen, sondern auch von der letzten Blütezeit des Parteikommunismus geprägt.

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aka/ifk Lecture – Since the 1960s archival principles have increasingly been used by visual artists to structure their works. Their aesthetic practices consist of archival inquiry or construction, and the works are built out of archival materials. This use of the archive for artworks does not, however, imply an unreflected instrumentalization of the archive as artistic medium.

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Songs about outlaws have been sung since Antiquity; the cult of the brigand seems to be a quirky feature of the human psyche. Without attempting explanations for the phenomenon, the talk will focus on a selection of such ballads, with the intent of highlighting the very different approaches from which they are built.

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Umkämpfte Sorge

Im strukturell sorglosen Kapitalismus wird Sorge zur politischen Artikulation des Begehrens nach anderen Beziehungen. Insbesondere in Archiven queerer und feministischer Proteste finden sich Flugblätter, Manifeste, Bilder und theoretische Texte, die Sorge auf unterschiedliche und teils widersprüchliche Bedeutungsebenen politisieren.

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