Welche Rolle Nebenrollen spielen
Fahrer, Sekretärinnen und persönliche Assistenten – in den meisten Filmen und Serien sind Nebenfiguren nur vorübergehend sichtbar, etwa als Stichwortgeber oder Komplizinnen. Für die Handlung übernehmen sie unter anderem Funktionen, die Hauptfiguren nicht belasten sollen. Welche Rolle Nebenrollen sonst noch spielen, beschreibt ifk Senior Fellow Stefanie Diekmann in einem Gastbeitrag für orf.science.at.
Wie Filme Klischees über Afrika fördern
Über Afrika werden im Kino nach wie vor viele Klischees verbreitet. Eine wichtige, bisher aber wenig erforschte Rolle spielt dabei die Filmmusik. Die Musikwissenschaftlerin und ifk Research Fellow Maria Fuchs beschreibt in einem Gastbeitrag auf science.orf.at diese musikalischen Stereotype.
Schrift: Wie der Mensch zu schreiben begann
Die Schrift hat das Leben stärker verändert als Computer, Smartphone und künstliche Intelligenz. Wahrscheinlich war sie die wichtigste Erfindung der Menschheit, meint Silvia Ferrara, die im Rahmen der ifk Tagung »Messy Beginnings« über ihre Thesen zur Entstehung der Schrift gesprochen. ORF Science
Gefährliche Gerüchte und ihre Kontrolle
Gerüchte und Fehlinformationen haben in der politischen Kommunikation schon lange eine wichtige Rolle gespielt – nicht erst seit dem Coronavirus und den aktuellen Krisen. In den USA etwa entstand im Zweiten Weltkrieg eine staatliche „Gerüchtekontrolle“, wie ifk Research Fellow Thilo Neidhöfer in einem Gastbeitrag für science.orf.at erinnert.
Der Siegeszug der Kulturwissenschaften
Vor 30 Jahren nahm das Internationale Forschungszentrum Kulturwissenschaften der Kunstuni Linz in Wien seine Arbeit auf. Ein Tagung führt durch Themenvielfalt und Arbeitsweisen eines Denkansatzes, der angetreten ist, die Sozial- und Geisteswissenschaften zu erneuern.
Die Postkarte als Medium der Moderne
Schnell eine Nachricht schreiben, umrahmt von einem Bild: Heute geht das per Instagram oder Twitter. Im späten 19. Jahrhundert machte man das per Postkarte – eine revolutionäre Erfindung, die aus Österreich stammte. Wie sich Postkarten zum Medium der Moderne entwickelten, beschreibt die Literaturwissenschaftlerin Liliane Weissberg in einem Gastbeitrag.
Die Musik der exjugoslawischen Community polarisierte in den 1990ern durch ihre Nähe zu serbischem Nationalismus. Heute ist Turbo-Folk weitgehend entpolitisiert. Die Musikwissenschaftlerin Lena Dražić untersucht die unterschiedliche Rezeption von Turbo-Folk an verschiedenen Orten – etwa in der Wiener Ottakringer Straße oder in Belgrad. Der Standard
Der Lesesaal ist im 19. Jahrhundert als Teil der modernen Bildungskultur entwickelt worden. Nicht nur im übertragenen Sinn boten Lesesäle eine Atmosphäre zum Atmen, auch aus hygienischer Sicht waren sie Orte guter Luft – der Lesesaal der British Library etwa, den auch Karl Marx nutzte. In einem Gastbeitrag gibt der Philosophiehistoriker Ulrich Johannes Schneider einen Einblick in die Bibliotheksverhältnisse des 19. Jahrhunderts.
Ein Gastbeitrag von IFK_Senior Fellow Ulrich Johannes Schneider für science.orf.at
Turbo-Folk als Erinnerungsort
Turbo-Folk hat in den 1990er Jahren als Soundtrack des Milošević-Regimes und der Jugoslawien-Kriege gegolten. Heute hat sich die Bedeutung des Musikgenres gewandelt: Zumindest in Wien ist seine politische Dimension in den Hintergrund getreten – und die Musik zu einer Art Erinnerungsort für Menschen aus allen Teilen Ex-Jugoslawiens geworden. Zum Gastbeitrag
Im Lesesaal sind alle gleichermaßen gepeinigt, sagt der Bibliotheks-Historiker und ifk Senior Fellow Ulrich Johannes Schneider im Podcast und erzählt die Geschichte der Stille in den Lesesälen.