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Mit seiner heute weitgehend vergessenen Schrift Volkskunst, Hausfleiß und Hausindustrie unternahm der Wiener Kunsthistoriker Alois Riegl (1858–1905) den Versuch, die Kunstgeschichte als Kulturgeschichte zu denken. Indem der Essay hier erstmals ausführlich im Kontext seiner Entstehung analysiert wird, eröffnet sich ein neuer, bislang nur wenig beachteter Aspekt im Werk des Wiener Gelehrten.

Der vorliegende Band versucht, Schlaglichter auf die besonderen Probleme und Herausforderungen der Darstellung, Erforschung und Aufarbeitung des von Deutschen und Österreichern initiierten und mit ihren Komplizen durchgeführten Massenmords an den europäischen Judenheiten zu werfen.

There is no equality and justice among languages. While some are ruling the world, others struggle to survive or are already extinct. Theory has always been aware of this, which is why it chooses the elite languages as its mother tongues. When it comes to the others, plebeian ones, it considers them as foreign and visits only in translation. This, however, seems to be changing today.

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Zwischen 1946 und 1949 tauschten Broch und Arendt Essays aus, die inspiriert worden waren durch die UNO-Charta und die „Universal Declaration of Human Rights“. Ihre Kritik wies in entgegengesetzte Richtungen: Broch setzte auf Internationalisierung und Einklagbarkeit, Arendt dagegen wies die Universalisierung zurück und erkannte nur Rechte an, die in Verfassungen von Nationalstaaten garantiert wurden.