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Über die Rolle von Frauen und Kindern im frühen Mittelalter ist wenig bekannt. Bioarchäologische Analysen liefern neue Einblicke. In oberösterreichischen Gräbern des 8. bis 10. Jahrhunderts finden sich etwa immer häufiger Kinder. Daran lasse sich ablesen, dass sich die Vorstellung von Mutterschaft und Kindheit damals verändert habe, schreibt Jennifer Portschy in einem Gastbeitrag science.orf.at.

Der in Wien geborene Stummfilmregisseur Erich von Stroheim hat 1934 überlegt, aus den USA in die Sowjetunion zu ziehen. Die Hintergründe seien bis heute nicht ganz klar, sagt Maya Garcia. Doch unerfüllte Sehnsüchte dürften dabei eine wichtige Rolle gespielt haben, schreibt Garcia in einem Gastbeitrag für science.orf.at.

Im Mittelalter wurden viele Überbleibsel römischer Bauwerke wiederverwendet. Verschiedene Kulturen betrieben mit den Säulen, Statuen und anderen Bauteilen eine Art »materielle Geschichtsschreibung«, schreibt der Kunsthistoriker Armin Bergmeier in einem Gastbeitrag anlässlich seines ifk Vortrags auf science.orf.at.

Persephone wird seit den 1980ern mit der Essstörung Anorexie in Verbindung gebracht – in der Literatur und im klinisch-psychologischen Bereich. Das folge einer gewissen Logik, schreibt ifk Fellow Sophie Emilia Seidler in einem Gastbeitrag auf science.orf.at. Antike Mythentexte und die Kulturgeschichte der Essensverweigerung liefern Belege.

Nebenfiguren, in Videospielen als »nicht spielbare Charaktere« bezeichnet, lassen virtuelle Welten lebensecht erscheinen. Obwohl ihre Routinen oft im Hintergrund ablaufen und keinen direkten Einfluss auf die Handlung haben, sind sie für das Funktionieren der Spielwelt systemrelevant, schreibt ifk Fellow Martin Zeilinger in einem Gastbeitrag auf science.orf.at. In ihrer stummen, wiederholten Arbeit öffnet sich ein kritischer Blick auf reale Arbeitsverhältnisse.

Pilze sind überall: in Natur- und Kulturlandschaften sowie in Körpern und Städten. Zwischen Labor, Atelier und Aktivismus werden die Meister der Symbiose gerade neu entdeckt. Nicht nur die Wissenschaft, auch die Kunst interessiert sich für ihr verborgenes Wirken, wie die Kunsttheoretikerin Sarah Kolb anlässlich der ifk Tagung »Sensing Fungi« in einem Gastbeitrag für science.orf.at ausführt.

Krimis sind lange Zeit keine guten Orte für Frauen gewesen: Oft blieb ihnen bloß die Opferrolle inmitten männlicher Mörder und Ermittler. In der Literatur der Gegenwart hat sich das gewandelt. Weibliche Gewaltfantasien werden zunehmend wichtiger – und stellen auch reale Machtverhältnisse infrage, schreibt ifk Fellow Fiona Wachberger auf science.orf.at.

Albträume haben eine individuelle Seite, der sich die Psychotherapie widmen kann. Sie haben aber auch eine gesellschaftliche. Wie Albträume zur Kulturdiagnose eingesetzt werden können, skizziert der Sozialanthropologe und ifk Fellow Florian Mühlfried in einem Gastbeitrag auf science.orf.at.

Kann künstliche Intelligenz träumen? Die Frage klingt neu, hat in anderer Gestalt aber eine lange Tradition. Dahinter stecken Debatten über das Wesen des Menschen und die Grenzen von Traum und Technologie. Der Kunsttheoretiker Peter Kortmann zeichnet sie anlässlich seiner ifk Lecture in einem Gastbeitrag auf science.orf.at nach.