Mediathek

Die Ökologie gilt meist als Naturwissenschaft. Dabei wird das Verhältnis von Mensch und Umwelt seit Langem auch aus geisteswissenschaftlicher Sicht erforscht. Das Wiener Institut für Soziale Ökologie zählt seit seiner Gründung vor 40 Jahren zu den Vorreitern. Die Wurzeln der Forschungsrichtung zwischen Disziplinen, Wissenschaft und Aktivismus beleuchtet die Wissenschaftshistorikerin Lisa Cronjäger in einem Gastbeitrag auf science.orf.at.

Wut gilt heute in manchen feministischen Kreisen als authentischer Ausdruck von weiblichem Widerstand und politische Strategie. In einer von Männern dominierten Welt ist das verständlich, meint die Kulturwissenschaftlerin Lisa Downing in einem Gastbeitrag für science.orf.at anlässlich der ifk Tagung »All the Rage«.

Etwas abseits gelegen hat es bei der Wiener Weltausstellung 1873 ein »Indianer-Café« gegeben. Afroamerikanische Kellner servierten dort neumodische Cocktails. Die bizarre Präsentation wurde damals mit einer Mischung aus Neugier und Abwertung aufgenommen, schreibt die Kunsthistorikerin Monika Wagner in einem Gastbeitrag für science.orf.at.

Literatur ist stets ein Spiegel ihrer Zeit. Heute fordern Frauen und lange marginalisierte Randgruppen laut und deutlich ihre Rechte ein. Die Autorität des weißen Mannes schwindet zunehmend. In Gegenwartsromanen wird er oft als an seinen Herausforderungen scheiternd dargestellt. Warum, beschreibt ifk Junior Fellow Neela Janssen in einem Gastbeitrag für science.orf.at.

Was macht man mit einem alten Lebensraum wie einem Berg, der unproduktiv erscheint, aber voller Potenzial steckt? Am Beispiel der Viehzucht auf dem Balkan in Zeiten des Sozialismus und Postsozialismus geht Ivan Rajković in einem Gastbeitrag auf science.orf.at der Frage nach, was passiert, wenn das Thema Kulturerbe auf Umweltkonflikte trifft.

»Love should be legal« ist bei der Regenbogenparade Anfang Juni in Wien auf Plakaten zu lesen gewesen. Botschaften wie diese sind Symbole der Akzeptanz, erinnern aber auch daran, dass Homosexualität früher kriminalisiert wurde. Seinen Ursprung habe das in der Wiener Moderne um 1900, schreibt Fulbright ifk Junior Fellow Aviv Hilbig-Bokaer auf science.orf.at.