SABINA CVEČEK
IFK_Junior Fellow


Zeitraum des Fellowships:
01. Oktober 2020 bis 28. Februar 2021


Kontakt

cvecek@ifk.ac.at

SABINA CVEČEK

PROJEKTTITEL

Haushalte zu Beginn der Bronzezeit im Ägäischen Becken: Soziokulturelle anthropologische Perspektiven



PROJEKTBESCHREIBUNG

Dieses interdisziplinäre Projekt konzentriert sich auf die Untersuchung von Haushalten als primären Quellen für die Erörterung der Entstehung sozialer Hierarchien im Ägäischen Becken der frühen Bronzezeit (Anfang des dritten Jahrtausends v. Chr.). Das Projekt untersucht zwei Fundorte: den Festlandfundort von Platia Magoula Zarkou (Thessalien, Griechenland) und den Küstenfundort von Çukuriçi Höyük (Westanatolien, Türkei). Die Studie geht der Frage nach, ob die Menschen, die an den beiden archäologischen Stätten lebten, hierarchisch oder eher egalitär organisiert waren und ob sich innerhalb dieser Stätten bereits in der Frühbronzezeit Eliten etabliert hatten. Dies wird anhand ethnografischer Beispiele im Einklang mit archäologischen Daten untersucht. Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit zwei Archäologen und einem Zooarchäologen nach einem haushaltsarchäologischen Ansatz im Rahmen eines interdisziplinären DOC-team-Projekts durchgeführt.



CV

Sabina Cveček studierte Ethnologie und Kultur- und Sozialanthropologie an den Universitäten Ljubljana und Wien. Nach dem CREOLE (Cultural Differences and Transnational Processes)-M.A.-Studium am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien erhielt Sabina Cveček ein DOC-team-Stipendium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Im Rahmen ihres Doktorats-Forschungsprojekts Haushalte am Beginn der Bronzezeit: Anthropologische Kontextualisierungen der lokalen sozialen Organisation im Ägäischen Becken untersucht sie die nichtstaatliche soziale Organisation anhand ethnografischer Fälle und prähistorischer archäologischer Daten von Stätten der frühen Bronzezeit (Anfang des dritten Jahrtausends v. Chr.): Platia Magoula Zarkou (Thessalien, Griechenland) und Çukuriçi Höyük (Westanatolien, Türkei). Im Jahr 2019 war sie Gastwissenschafterin am Max-Planck-Institut für Sozialanthropologie in Halle/Saale, Deutschland.

 



Publikationen

"Throwing their weights around? Anthropological perspectives on commodity and gift exchange at the dawn of the Early Bronze Age in Western Anatolia", in: Egypt and the Levant, Vienna 2020, p.283–300, http://doi.org/10.1553/AEundL30s283; “Review of Antweiler, C., Our Common Denominator. Human Universals Revisited,” in: Journal of Social Anthropology, New York 2018, 26(2), p. 269–270. 



Wir gratulieren Sabina Cveček!

Für ihre PhD-Thesis: "Households at the Dawn of the Bronze Age: Anthropological contextualizations of local social organization within the Aegean basin" (UWien, February 2021), wurde Sabina Cveček mit dem diesjährigen sowi:doc Award ausgezeichnet. Sie war im Studienjahr 2020/21 ÖAW/IFK_Junior Fellow.

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18
Januar
2021
18:15
  • Lecture
IFK@Zoom
Sabina Cveček

When based on cross-cultural ethnographic evidence, metalworking is commonly perceived as a male craft, performed in male spaces, away from female members of a household or society. In this lecture, Sabina Cveček presents an alternative possibility from Early Bronze-Age Çukuriçi Höyük, where metalworking took place within multi-gendered and multi-generational households and homes.

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