22
März
2021
  • Specials
IFK@Zoom

IFK_LIVE: „Land ohne Übel“ – Übersetzung ohne Ende

18:15 - 20:00
Street art in Porto Alegre by Xadalu

 

Um am IFK_LIVE ZOOM-Meeting teilzunehmen, schreiben Sie bitte ab 18. März ein E-Mail an registration@ifk.ac.at. Die Teilnahmelinks werden Ihnen umgehend zugesandt. Der Meeting Room ist am 22. März ab 18.00 Uhr geöffnet.  Wir freuen uns auf Ihre Online-Teilnahme!

Nach einem Werkstattbericht zur Übersetzung von Hélène Clastres’ „La terre sans mal. Le prophétisme tupi-guaraní“ (1975) diskutiert der Übersetzer Paul Maercker mit Andreas Gehrlach, Morten Paul und Karin Harrasser über das Übersetzen als Praxis der historischen Rekontextualisierung.

Welche Potenziale lassen sich in der inzwischen historischen Studie erschließen, etwa für eine Kritik des Eurozentrismus? Wie stehen in so einem Unternehmen Texttreue und Anachronismen zueinander? Was bedeutet das Übersetzen für ein Neuknüpfen von Traditionslinien der Kulturwissenschaften?

 

Paul Maercker studierte Französisch und Philosophie in Wien und Paris mit den Schwerpunkten Übersetzungsanalyse, Poststrukturalismus und Dekonstruktion. Vertiefende Auseinandersetzung mit Cultural Studies, Psychoanalyse und Anthropologie. Seit 2008 ist er in Wien als Verlagslektor und freiberuflicher Übersetzer tätig. Zahlreiche Übersetzungen aus dem Französischen (u. a. Alain Badiou, Jean-Luc Nancy, Louis Althusser, François Jullien).

Andreas Gehrlach ist Organisator der Vorlesungsreihe Psychoanalytische Kulturwissenschaft in Berlin und Mitherausgeber der Buchreihe Undisziplinierte Bücher bei De Gruyter. Seine Forschung beschäftigt sich mit modernen und antiken Kulturtheorien und umkreist prekäre, kriminelle und politische Ökonomien. Insbesondere Fragen des Eigentums, des Mythos und der Utopie und Fragen nach der Legitimierung und Kritik von Herrschaft sind für ihn relevant. Im Wintersemester 2020/21 war Andreas Gehrlach IFK_Research Fellow.

Karin Harrasser ist Professorin für Kulturwissenschaft an der Kunstuniversität Linz und ebendort Vizerektorin für Forschung wie auch Co-Direktorin am IFK. Nach einem Studium der Geschichte und der Germanistik promovierte sie 2005 mit einer Dissertation über die Narrative der digitalen Kulturen an der Universität Wien. 

Morten Paul studierte Germanistik, Philosophie und Kulturwissenschaft in Konstanz, Athen und London. Er war Mitglied des Suhrkamp-Forschungskollegs und promoviert mit einem Projekt zu Theorie. Eine Buchreihe im philosophischen Nachkrieg. Seit 2017 arbeitet er als Verlagsassistent im August Verlag Berlin.

 

Weitere Informationen zu Paul Maercker

Ort: IFK@Zoom

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