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Ein visuelles Denken und Arbeiten am Bild beschäftigte Anfang des 20. Jahrhunderts nicht nur den österreichischen Nationalökonomen Otto Neurath, sondern auch TheoretikerInnen und PraktikerInnen in den USA. Vor allem während des Visual Education Movement wurde die allgemeine Frage der visuellen Vermittlung von Wissen und dessen Aufbereitung virulent.Vortrag von IFK_Research Fellow Katharina Steidl vom 3.4.2019

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Wenn man an Gartenzwerge denkt, fallen einem unmittelbar sympathische (und kitschige) Gestalten ein, die man mit Märchen und Gartenhäusern in Verbindung bringt. Was wäre aber, wenn diese Figuren eine noch viel engere Verwandtschaft mit den Hauptvertretern der christlich-asketischen Tradition – wie Eremiten und Anachoreten – hätten?

Ein Vortragsmitschnitt vom 7. Mai 2018 – Vortrag von IFK_Gast des Direktors Antonio Lucci.

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Freud übertrug so Divergentes wie Jean Martin Charcots »Poliklinische Vorträge« und Marie Bonapartes »Topsy. Der goldhaarige Chow« ins Deutsche. Welche Motivation, Technik und Haltung des Übersetzens zeigen sich hier? Inwiefern haben die Gelegenheitsarbeiten Teil an dem für Freuds Psychoanalyse so produktiven Paradigma der Übersetzung?

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Otto Bauer schrieb 1907, dass sich die Arbeiterklasse »[…] nicht allen Formen der Einwanderung gegenüber gleichartig verhalten […]« kann.1 Die Rhetorik österreichischer Sozialdemokrat*innen war bereits in Migrationsdebatten der späten Habsburgermonarchie ambivalent. Inwiefern offenbarte sich dieses Spannungsverhältnis?

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