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Tagtäglich orientieren wir uns an Pfeilen. Dass wir damit bedenkenlos einem Zeichen folgen, dessen materieller Referent ein gefährliches, oft tödliches Geschoß darstellt, entgeht den meisten. In einem Gastbeitrag erörtert die Kultur- und Medienwissenschaftlerin Rebekka Ladewig, wie aus dem Akt des Zielens das Zeichen des Zeigens geworden sein könnte.

Vom Auto zum Auto-Auto

Für die einen sind Autos heute das Zeichen einer untergehenden, fossilen Kultur, für andere noch immer ein Freiheitsversprechen. Diese Freiheit ist allerdings schon durch autonom fahrende Autos bedroht, an der die Industrie bastelt. Wie diese Auto-Autos auch ihre Fahrerinnen und Fahrer verändern, beschreibt der Medienwissenschaftler Christof Windgätter in einem Gastbeitrag.

Wie Geldsendungen von Migranten in ihre alte Heimat die Welt mit einem sozialen Netz umspannen. Ein Essay über die Potenziale und Schattenseiten der „Remittances“

Jüdische Männer menstruieren: Das behauptet ein Kanon von christlichen Quellen ab dem 12. Jahrhundert. Die Blutung wird darin als Sinnbild für die religiöse und soziale Minderwertigkeit der Juden verstanden. In einem Gastbeitrag zeichnet die Judaistin Kerstin Mayerhofer die Geschichte dieses weitgehend unbekannten antisemitischen Motivs nach.