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Auf den Adventmärkten im Land gibt es nicht nur Punsch, Maroni und Geschenke, sondern oft auch Ringelspiele und Karusselle für Kinder. Dahinter stecken Familienbetriebe, über deren Geschichte bisher nur wenig bekannt ist. Eine Kulturwissenschaftlerin hat das nun geändert. Zum Forschungsprojekt von IFK_Junior Fellow abroad Veronika Barnas.

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Bild: Unbekannter Fotograf, Emma (geb. Meyerott) und August Burghardt, 1927, Privatarchiv Avi, Wels

Ringelspiele, Riesenräder, Karusselle: Was auf Kirtagen für Schwindel sorgt, gibt es in der Kinderversion auch auf Adventmärkten. Die Betreibenden gehören oft über 150 Jahre alten „Schaustellerdynastien“ an. Topos hat mit einem von ihnen gesprochen – und mit einer Kulturwissenschaftlerin.

Zum Forschungsprojekt von IFK_Junior Fellow abroad Veronika Barnas.

Bild: Unbekannter Fotograf, Emma (geb. Meyerott) und August Burghardt, 1927, Privatarchiv Avi, Wels

Jablonec, eine Kleinstadt in Nordböhmen, war nicht zufällig Gegenstand und Veranstaltungsort der sozialanthropologischen Sommerschule, zu der junge Sozialwissenschaftler aus sieben Ländern – Tschechen, Deutsche, Slowaken und Österreicher, ein Russe, eine Amerikanerin und eine Französin – zusammengekommen waren. Die bewegte Geschichte der Stadt spiegelt die politischen, ökonomischen und nationalen Konflikte wider, die in diesem Jahrhundert Europa zerrissen haben und die für uns zum Thema wurden.

Nach einer Unterscheidung von Isaiah Berlin gibt es unter den Denkern die Igel, die eine große Sache wissen, und die Füchse, die viele Ideen verfolgen. Thomas Macho würde man auf den ersten Blick zu den Theoriefüchsen zählen. Der in Wien lebende und lehrende Kulturhistoriker hat zu Menschen und Tieren, Schuld und Schulden oder zur Ästhetik der Mundhöhle geschrieben. Was ihn von der kulturwissenschaftlichen Faszination an allem und jedem abhebt, ist sein Zug ins Existenzielle. Er drückt sich in Publikationen über die Zeit, den Suizid oder den Tod aus. Zur FAZ