Die vorliegende Publikation Notation. Imagination und Übersetzung entstand aus einer von Susana Zapke konzipierten Tagung, die gemeinsam vom IFK und der MUK im Mai 2018 veranstaltet wurde, und befasst sich aus einer breit angelegten multidisziplinären Perspektive mit der Frage nach den Grundstrukturen von Imagination und den Möglichkeiten und Grenzen ihrer visuellen Darstellbarkeit. Definitionen von Notation in Bezug auf die Verschriftlichung von Bewegung, Schritt und Pose, von Klang und Rhythmus im Raum, von Organisationsformen der Stimmen, von Stille, aber auch von Sagbarem und Unsagbarem, von Lebendigem und Totem bilden eine historische Konstante der wissenschaftstheoretischen und performativen Auseinandersetzung mit Kunst sowie der Materialisierung künstlerischer Ausdrucksformen selbst.
Preliminary Reflections on the Arts Scene in a Counter-Revolutionary Moment in Egypt by Mona Abaza.
IFK_Gast des Direktors im Wintersemester 2015/16 Michael Hagner im Interview mit Klaus Taschwer/”Der Standard” zur Digitalisierung des Buches.
Film dokumentiert, modelliert, beeinflusst das motorische Verhalten der Zuschauer, doch was passiert, wenn diese fremde Körperbilder zu ihrer Erfahrung machen? Ein Vortrag von IFK_Senior Fellow Oksana Bulgakowa vom 22.10.2018.
Vortrag von IFK_Junior Fellow Lotte Warnsholdt vom 2. Dezember 2019.
Der Autist als Figur der Gegenwart
Vortrag von IFK_Research Fellow Novina Göhlsdorf. Sie ist Kulturwissenschafterin und promoviert an der Humboldt-Universität zu Berlin mit einer Arbeit zur Diskursgeschichte des Autismus. Ihre Forschungsschwerpunkte sind psychiatrische und psychologische Wissenskulturen, die Geschichte und Theorie von Affekten und Emotionen sowie die Beziehungen zwischen Wissenschaft und Literatur.
Vortrag von IFK_Junior Fellow Lukas Egger vom 11.11.2019.
„Brücken zu bauen“ ist im vielsprachigen Europa eine der Lieblingsmetaphern. Zum Abenteuer des Übersetzens aber gehört auch die Schwierigkeit der unterbrochenen Wege, abgerissenen Kontakte oder der blockierten Überlieferungen. In der deutschsprachigen Rezeption des französischen Aufklärers Diderot bringt das Phänomen der produktiven Unterbrechung sogar erst die Pointe dieses Denkers zur Geltung. Ein Mitschnitt des Vortrags von IFK_Senior Fellow Alexander Honold.
Gastbeitrag von Johannes Steinzinger (Hamilton, Ontario) im Rahmen der Tagung “Neue Schwierigkeiten nein zu sagen”.
Coquelin beschreibt die Schauspieler_in 1894 als doppelte Persönlichkeit, Archer entwickelt 1888 eine Theorie des „automatic acting“, wonach Schauspiel über weite Teile unbewusst passiert, und Martersteig fordert 1900 einen Schauspielstil, der Hypnose und Suggestion berücksichtigt. Rosemarie Brucher geht in ihrem Vortrag diesen Einschreibungen des Dissoziativen auf den Grund.