Plurality and Individuality. Autobiographical Cultures in Europe
The papers published here have been lectured and discussed in the IFK-Workshop »Plurality and Individuality: Autobiographical Cultures in Europe«, October 21st and October 22nd, 1994. With two exceptions, all the papers of the workshop are presented here. Their workshop-character has not been eliminated – neither through elaboration into a more expanded form, nor through accurate editorial revision and standardization.
Gespenster gehen um in Europa. Sie verschwinden so abrupt wie sie auftauchen. Auch der Medientechniker E.T.A. Hoffmann (1776-1822)lässt sie in einer Berliner Winternacht erscheinen, und zwar mittels elektrotechnischen, optischen und mechanischen Apparaturen.
In seiner vergleichenden Studie »Symptome der Moderne« behandelt Matti Bunzl die Entwicklung von Juden und Queers im Wien des späten 20. Jahrhunderts im Kontext der mitteleuropäischen Moderne.
Vortrag Michael Hutter: »Weihnachten, Freibier, Sharing. Praktiken des Nehmens im Horizont der Digitalisierung«
Thomas Macho: »Vergessen und Vergeben. Worin besteht der Zusammenhang zwischen Schenken und Verzeihen?«
Buchpräsentation und Lesung: Jan Knobloch, Antonio Lucci: Gegen das Leben, gegen die Welt, gegen mich selbst: Figuren der Negativität
Gespräch: Elisabeth Weber und Thomas Macho »Der Protest des Neinsagenden ist gegen Verrat gerichtet« Versuch eines Gesprächs
Tagung: “Neue Schwierigkeiten nein zu sagen”, Susanne Wernsing “Nein – Sagt Wer? Kämpfe um Deutungsmacht im Museum”
Anlässlich des 100. Geburtstages von Cornelius Castoriadis 2022 ist ein Themenheft der »Zeitschrift für Kulturwissenschaften« geplant, das sich bisher weniger beleuchteten Seiten von Castoriadis’ Philosophie widmet und die Bedeutung dieses Denkers für zeitgenössische Debatten herausarbeitet. Die Arbeitstagung eröffnet die Diskussion.
Vortrag Harald Wolf:
„Castoriadis at Work. Aufklärungen von Arbeit und Technik“