Persephone als Göttin der Anorexie
Persephone wird seit den 1980ern mit der Essstörung Anorexie in Verbindung gebracht – in der Literatur und im klinisch-psychologischen Bereich. Das folge einer gewissen Logik, schreibt ifk Fellow Sophie Emilia Seidler in einem Gastbeitrag auf science.orf.at. Antike Mythentexte und die Kulturgeschichte der Essensverweigerung liefern Belege.
Der südmexikanische Isthmus von Tehuantepec ist ein international bekannter Ort für Windenergieinvestitionen im Zuge des Europäischen Green Deal. Die Region ist aufgrund einer Landenge zwischen dem Golf von Mexiko und dem Pazifik eine der windreichsten weltweit.
More than a century after Freud’s Oedipus, the combination of psychiatry and Greek mythology is not quite common practice. Yet, recent decades have transported the goddesses Persephone and Demeter into modern mental health discourses. Since the 1980s, these myths have been turned into a parable of eating disorders.
Basteln. Kurze Geschichte einer kleinen Tätigkeit
Das Basteln ist eine ebenso allgegenwärtige wie vieldeutige Form des Selbermachens. Oft wird es als Überlebensstrategie in Zeiten des Mangels oder als Mittel zu Innovation und Subversion gepriesen, mindestens ebenso oft aber als nicht weiter ernstzunehmender Zeitvertreib belächelt oder als Zeitverschwendung kritisiert. Als vermeintlich ›kleine Tätigkeit‹ ist das Basteln eng mit der Kultur-, Theorie- und Mediengeschichte des 20. Jahrhunderts verwoben. In seinem Essay verfolgt Michael Bies diese Geschichte des Bastelns, das vor dem Hintergrund ökologischer, ökonomischer und weiterer Krisen zuletzt wieder verstärkte Aufmerksamkeit erlangt hat.
We are facing a complex, entangled ecological crisis that is already causing the extinction of countless species and the destruction of habitats all over the world, as well as tens of millions of human deaths every year. With the crisis getting worse at an accelerating rate, there is a growing possibility that our current global civilization may collapse.
Diskursive Disruption. Ein Jahresrückblick
Jänner: Verzweiflung (11:31 min)
Februar: AKKA (18:49 min)
März: ›Reconquista‹ (21:07 min)
April: Engagierte Forschungsagenda (26:06 min)
Mai: Anything but Gender Studies (30:19 min)
Juni: Meinungsfreiheit (34:50 min)
Juli: Unendliches Chaos (37:52 min)
August: Angewandtes Wissen (40:45 min)
September: Zeit der Wissenschaft (43:38 min)
Oktober: Tanzende Könige (44: 47 min)
November: Arbeit im Jetzt (50:43 min)
Dezember: Kein Ende (53:16 min)
As a cinematic technique, montage produces meaning by linking discrete images and sounds into signifying and affective sequences. Solidarity, as a political imperative, seeks to unite distinct social actors—classes, movements, and peoples—in shared struggle.
How Islands Shape Lines, Signs and Scripts
This lecture showcases specific cases of ›island gaze‹, in which code-making, symbols, icons and geometric configurations were deployed into signs and scripts. It explores a set of studies from all over the world and from different periods of our cultural evolution.
Befasst mit der Frage: Sex_Arbeit als Care_Arbeit?! arbeitet Sabrina Stranzl in Kollaboration mit Forschungsakteur*innen innerhalb und außerhalb der akademischen Welt zusammen, wie der transdisziplinären Gesellschaft für Sexarbeits- und Prostitutionsforschung (GSPF), mit verschiedenen Sexarbeits-Selbstorganisationen und Fachberatungsstellen.
Was Nebenfiguren über die Realität erzählen
Nebenfiguren, in Videospielen als »nicht spielbare Charaktere« bezeichnet, lassen virtuelle Welten lebensecht erscheinen. Obwohl ihre Routinen oft im Hintergrund ablaufen und keinen direkten Einfluss auf die Handlung haben, sind sie für das Funktionieren der Spielwelt systemrelevant, schreibt ifk Fellow Martin Zeilinger in einem Gastbeitrag auf science.orf.at. In ihrer stummen, wiederholten Arbeit öffnet sich ein kritischer Blick auf reale Arbeitsverhältnisse.