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Was macht man mit einem alten Lebensraum wie einem Berg, der unproduktiv erscheint, aber voller Potenzial steckt? Am Beispiel der Viehzucht auf dem Balkan in Zeiten des Sozialismus und Postsozialismus geht Ivan Rajković in einem Gastbeitrag auf science.orf.at der Frage nach, was passiert, wenn das Thema Kulturerbe auf Umweltkonflikte trifft.

Der »Antispeziesismus« als Grundlage der Tierrechtsbewegung setzt -voraus, dass die Spezies kein geeignetes Kriterium dafür darstellt, wie ein Tier behandelt werden sollte. Der »Speziesismus« wird also als Diskriminierung betrachtet, genauso wie Rassismus oder Sexismus. Radikales Tierrecht: Etymologisch bezieht sich »radikal« auf radix, »Wurzel«. Die Tierrechts-bewegung steht also an den Schnittstellen verschiedener brennender Gesellschaftsfragen, an denen Ökologie, Religionen, Kapitalismus oder Feminismus zusammenhängen.

(aus dem Französischen von Brita Pohl)

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Die hier versammelten Essays stellen den Schamanismus als eine Denkfigur vor, in der die Verlierer des Zweiten Weltkriegs sich als Anwälte indigener oder dekolonialisierter Gemeinwesen versuchten, um die eigene Verstrickung in Faschismus und Krieg abzutragen. Im Blick auf und mit Joseph Beuys, Elias Canetti, Ernst Jünger, Ernesto de Martino, Wilhelm E. Mühlmann oder Nam Jun Paik entsteht das differenzierte Bild des Schamanismus als einer Kultur der (männlichen) Niederlage.

»Love should be legal« ist bei der Regenbogenparade Anfang Juni in Wien auf Plakaten zu lesen gewesen. Botschaften wie diese sind Symbole der Akzeptanz, erinnern aber auch daran, dass Homosexualität früher kriminalisiert wurde. Seinen Ursprung habe das in der Wiener Moderne um 1900, schreibt Fulbright ifk Junior Fellow Aviv Hilbig-Bokaer auf science.orf.at.