1929 bezeichnet der sowjetische Semiotiker Walentin Woloschinow die indirekte Rede als »Rede in Rede … und gleichzeitig Rede von Rede«. In diesem Vortrag wird die indirekte Rede als literarisches und formales Verfahren betrachtet, mithilfe dessen österreichische Autor*innen grundlegende sozialpolitische Fragen der Nachkriegszeit aufwerfen.
Roma-Herkunft: »Laune des Orientalismus«
Gastbeitrag von IFK_Research Fellow Avishek Ray für science.orf.at:
Vortragsmitschnitt der Lecture von IFK_Gast des Direktors (Translator in Residence) Claudia Hamm vom 24.6.2019.
Schleusen der Unterwerfung
ÖAW/IFK_Junior Fellow Eva Hallama in einem Gastbeitrag zu den “Schleusen der Unterwerfung” für science.orf.at.
IFK_Junior Fellows des Studienjahres 2018 haben ein Schreib-Café gegründet. Ort: das “Turmzimmer” od. “Trumptower” am IFK. Ziel: Austausch über den Schreibprozess der eigenen Forschungsprojekte. Motto des 2. Schreib-Cafés: “Die Kuh muss vom Eis”.
Buchstaben
Vortragsmitschnitt zum Vortrag von Sigrid Weigel vom 13.3.2019.
Sexuelle Aufklärung im Spiegel der Kunst
Der Standard, 6.5.2020, “Geistesblitz”: IFK_Junior Fellow Beate Absalon
Im Frühling 1942 erobert die deutsche Wehrmacht Moskau. Dies ist eine der „nicht eingetretenen Lieblingssituationen“ des Erzählers von Roberto Bolaños Roman „Das Dritte Reich“ in seinem Strategie-Brettspiel. Der Vortrag geht auf solche Motive des Spiels im kontrafaktischen Erzählen ein und reflektiert den theoretischen Zusammenhang von Erzählen und Spielen.
Ein Vortrag von IFK_Research Fellow Caspar Battegay.
Bereits seit Jahrhunderten tragen Ehepaare ihre Scheidungskonflikte vor Gericht aus. Verhandelt werden dabei seit jeher (und bis heute) auch Themen der ehelichen Sexualität. Stephanie Rieder widmet sich in ihrem Vortrag der Thematisierung der ehelichen Pflicht zum Geschlechtsverkehr in Ehegerichtsakten zwischen 1783 und 1938.
Spezifische künstlerische Methoden und Ausdrucksmöglichkeiten der 1960er-Jahre werden nach den Erkenntnissen der »Kulturvirologie« erst vor dem Hintergrund neuer, physikalisch und biologisch inspirierter Interaktionsmodelle nach dem »Prinzip Virus« denkbar, die ihre Entsprechung in Mikrobiologie, Ökologie und biologischer Strukturkoppelung finden.