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Vor rund 10.000 Jahren haben die Menschen Tiere gezähmt, die Milch geben. Dabei wurden die Bakterien der Milch quasi mitgezähmt. Was diese Bakterien heute über die gemeinsame Geschichte mit Menschen und Nutztieren erzählen, beschreibt der Ethnologe und IFK_Junior Fellow Matthäus Rest in einem Gastbeitrag.

Das 19. Jahrhundert gilt bis heute als Zeitalter, in dem nicht über Sexualität gesprochen wurde. Doch das stimmt nicht, wie die Historikerin Stephanie Rieder nachweist: Über die eheliche Pflicht zum Geschlechtsverkehr wurde etwa vor Gericht debattiert – und das mit durchaus pikanten Details.

Vom Klimawandel über Tier- und Artenschutz bis hin zu rascher Hilfe nach einer Katastrophe: Die Vision einer besseren Welt wird auch online von Spendenaufrufen begleitet.
Was in den USA “gofundme” ist in Deutschland “betterplace” und in Österreich “spendeninfo” oder das StartUp “impactory”. Auch soziale Medien wie Facebook haben mittlerweile Möglichkeiten etabliert, Menschen, Organisationen oder Projekte auf ihren Plattformen mit nur einem Klick finanziell zu unterstützen. Egal, um welches Anliegen es sich handelt, nie schien es einfacher zu spenden, beziehungsweise, um Spenden zu bitten.

Die Möglichkeiten der schnellen und unkomplizierten Hilfe ruft freilich auch Betrüger auf den Plan, die mit erfundenen Geschichten an schnelles Geld kommen wollen. Ein Blick in die Welt der Spendenaufrufe, wer dahintersteht und was man beim Spenden wie auch beim Errichten eines Spenden-Kontos beachten sollte, von Sarah Kriesche.

Jagd nach dem Flüchtlingskörper

Der protokollierte Mensch: Manche Formulierungen des österreichischen Asylrechts könnten direkt aus den beißenden Protokolltexten des österreichischen Autors Albert Drach (1902–1995) stammen. Eine Analyse.

Im Erstlingswerk der türkis-grünen Bundesregierung, dem Regierungsabkommen mit dem Titel Aus Verantwortung für Österreich , gibt es Sätze, die direkt aus einem der beißenden Protokolltexte des österre …

Warum verändern sich Gesellschaften einmal langsamer und einmal schneller? Weil sich Kulturgeschichte wie ein „memory foam“ verhält, meint die Schriftstellerin und Germanistin Ann Cotten. Der „Erinnerungsschaum“ liefere ein gutes Bild für Geschwindigkeiten des Sozialen. Das Credo von Cotten: „Wir brauchen neue Metaphern.“

Ein Interview von Lukas Wieselberg mit IFK_Juniro Fellow Ann Cotten.