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Zeugen von Katastrophen – etwa das Wrack der versunkenen »Titanic« – üben auf Menschen seit Langem eine besondere Anziehung aus. Im Rahmen der ifk Tagung »Alles bröckelt« schreibt Thomas Macho in einem Gastbeitrag science.orf.at für über die Anfänge des Katastrophentourismus und die Lust am Grauen.

Gerade im Zusammenhang mit der ungleichen Verteilung unbezahlter Care-Arbeit rückt der Haushalt als Bühne ökonomischer und sozialer Auseinandersetzungen in den Mittelpunkt. Die Vorstellung des Haushalts als Ort des Privaten und als Gegenpol zur Erwerbssphäre ist aber ein historisch relativ junges Phänomen, das erst mit der Trennung von Arbeits- und Lebensort im Zuge der Industrialisierung bedeutsam wurde.

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Die Kolonisierung Lateinamerikas hat für Spanien ein Zeitalter des Wohlstands gebracht – für die indigene Bevölkerung hingegen kriegerische Auseinandersetzungen, eingeschleppte Krankheiten und Ausbeutung. Schon damals löste dies Diskussionen über Würde und Rechte eines Menschen aus, wie ifk Junior Fellow Tamara Bartl in einem Gastbeitrag für science.orf.at beschreibt