Most research in biogeography today is based on a 146-year-old model that divides the world into six regions. These so-called Sclaterian regions were originally proposed by lawyer and zoologist Philip Lutley Sclater on the basis of the global distribution of birds, and subsequently adopted by researchers across the life sciences.
The lecture dwells on the subject of translation through an interrogation of the abyssal that inheres in language. How does translation both attempt and fail to bridge the gap between languages and the sociocultural contexts with which they are intertwined?
Seit Jahrhunderten prägen teuflische Gestalten unseren Glauben und Aberglauben. Die Kulturwissenschaft schlägt eine Brücke vom Mittelalter zu sozialen Medien. Die Dämonen machen auch bei der ifk Tagung »Sinnliches-übersinnliche Dinge« ihre Aufwartung. Der Standard
Warum Menschen Mythen brauchen
Mythen sind immer schon ein Versuch gewesen, sich vom Schrecken der Wirklichkeit abzugrenzen. In einer Zeit der alltäglichen Krisenerfahrungen kommen sie zu neuer Geltung, schreibt Matthäus Leidenfrost in einem Gastbeitrag auf science.orf.at.
Zwei faszinierende Naturforscher postulierten fragwürdige Hierarchien, inspirierten Esoteriker und diskutierten intelligentes Leben auf dem Mars. ifk Fellow Brooke Penaloza-Patzak beschäftigt sich in ihrem aktuellen Forschungsprojekt mit dem fast 150 Jahre alten Modell, dessen zoogeografische Regionen bis heute Bezugspunkt in den Naturwissenschaften sind. Der Standard
Der Räuber als Eigentumstheoretiker
Um 1800 hat es eine auffallende Konjunktur der Räuberfigur gegeben. Tatsächlich nahm die Räuberei damals zu, weil Gemeinschaftsbesitz in Privateigentum umgewandelt wurde. Das war aber nicht der einzige Grund für die literarische Verarbeitung, so ifk Fellow Sandra Janßen in einem Gastbeitrag auf science.orf.at.
Die Welt, wie wir sie kennen
Ein fast 150 Jahre altes Modell beschreibt, wo auf der Erde welche Tiere und Pflanzen leben. Die Unterteilung in sechs Bioregionen gilt bis heute als mehr oder weniger natürliche Gegebenheit, schreibt ifk Fellow Brooke Penaloza-Patzak in einem Gastbeitrag auf orf.science.at.
Wie kam es dazu, dass am 25. Mai 1928 das Museum für Völkerkunde in Wien eröffnet wurde? Die ethnografischen Sammlungen in österreichischem Besitz waren ab 1876 Teil des Naturhistorischen Museums. Doch akuter Raummangel führte rasch zu unterschiedlichen neuen Plänen, wie sie von dort wieder ausgegliedert werden könnten. 1925 wurde die Gründung eines Kulturhistorischen Museums beschlossen.
The past thirty years have witnessed an immense increase in self-organized academy programs and schools in the arts. Artistic practice is now often labelled »knowledge production« and exhibitions no longer show art objects, but instead enable processes of gathering and learning. In order to escape the subsequent commodification of knowledge in the art market, the artistic academies claim to create counter-publics or spaces of opacity.
Die Neuerfindung des „Roten Wien“ nach 1945
Von 1919 bis 1934 hat die Sozialdemokratische Partei in Wien mit absoluter Mehrheit regiert. Diese Ära des „Roten Wien“ gilt bis heute sozialpolitisch als Vorbild. In einem Gastbeitrag auf science.orf.at beleuchtet der US-Historiker Matthew Berg, wie die Nachfolgepartei nach Ende des Zweiten Weltkriegs versuchte, das sozialistische Erbe wiederzubeleben.