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Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das mit der Fähigkeit und dem Willen zur Selbstzerstörung ausgestattet ist – so die Ausgangsbeobachtung des Kulturwissenschaftlers Thomas Macho. Wie aber damit umgehen? In seinem soeben im Suhrkamp Verlag erschienenen Band „Das Leben nehmen“ unternimmt Macho eine Wanderung durch die jüngere Geschichte des Suizids, lässt Philosophen und Psychologen zu Wort kommen und bündelt deren Erkenntnisse zu einem Plädoyer für einen neuen, weniger angstbesetzten Umgang mit dem Thema „Selbstmord“. ORF.at

Als Soziologin beschäftigt sich Faime Alpagu mit türkischen Gastarbeiterinnen und Gastarbeitern. Als Türkin verfolgt sie dieser Tage auch genau, was in ihrer Heimat passiert. Offensichtlich setzt man dort auf Kölnisch Wasser zur Desinfektion, ganz Istanbul soll danach riechen. Science.orf.at

Erfolgreiche Netflix-Serien wie „Unorthodox“ zeigen, dass Jiddisch gerade wieder ein kleines Comeback in der Populärkultur feiert. Die Sprache war bis zum Holocaust weit verbreitet und auch ein wichtiger, aber oft vergessener Faden der Literatur. Ein Beispiel betrifft Paul Celan, der das heute auch auf Deutsch gut passende jiddische Grußwort „Sei gesund“ verwendete. Ruth Hutsteiner portraitiert die Forschungen von Fulbright/IFK_Junior Fellow Matthew Johnson.