Der Einfluss der mongolischen »Fremdherrschaft« während der Yuan-Dynastie (1271–1368) auf Chinas Selbstverständnis ist unbestreitbar: Zum ersten Mal in seiner Geschichte wurde China de facto – nicht nur in der Imagination – Zentrum eines Weltreiches. Kein Wunder also, dass wir Auswirkungen in den folgenden Perioden und bis heute beobachten können.
Sending a good-morning greeting with a bouquet of flowers; getting tattoos together; sharing recipes: digital media are crucial for such everyday activities that keep families and friends together when they are separated by forced migration. Validating this, a Syrian woman told me: »I would be nothing without my smartphone«.
»Wie die Geschichte Chinas Gegenwart prägt“
Taiwan ist ein unveräußerlicher Teil Chinas, so das Mantra der Ein-China-Politik. Dass sich China über ein unteilbares Territorium definiert, hat eine lange Tradition. Sie beginnt spätestens im 13. Jahrhundert unter den Mongolen – genau in der Zeit dieser Fremdherrschaft war China erstmals reales Zentrum eines Weltreichs. Wie sich die relativ kurze Episode bis heute auswirkt, erklärt die Sinologin Sabine Hinrichs im ORF-Interview.
Lukas Wieselberg porträtiert das Forschungsprojekt von IFK_Junior Fellow Sabine Hinrichs.
Die Alpen dienen Digitalunternehmen als aussagekräftiges Bild für Nachhaltigkeit und Sicherheit. Ein kurzer Einblick in die soziotechnischen Vorstellungen der Cloud in Österreich und der Schweiz.
Wenngleich die Erforschung des zirkumpolaren Schamanismus bereits im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert mit der Nobilitierung »anderer Zustände« einhergegangen war, fällt ein großer Teil seiner Faszinationsgeschichte in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.
Lange war es um den Schamanen still geworden, doch dann stand er leibhaftig auf dem Bildschirm: als Donald Trumps QAnon-Schamane bei der Erstürmung des Kapitols im Gefolge der US-Präsidentschaftswahl 2020. Und auch Wladimir Putin soll sich vor der Invasion in der Ukraine bei einem Schamanen erkundigt haben. In einem Gastbeitrag skizziert der Ethnologe und Literaturwissenschaftler Ulrich van Loyen die Spannbreite schamanistischer (Selbst-)Entwürfe der Nachkriegszeit.
Überall Formen und Körper, doch nirgends ein Leib. Andreas Beyer rehabilitiert die Körperlichkeit des Künstlers in der Kunstgeschichte und entfaltet auf mitreißende und sinnliche Weise die leibhaftige Lebensform der alten Meister. Der Autor wird im Gespräch sein neues Buch »Künstler, Leib und Eigensinn. Die vergessene Signatur des Lebens in der Kunst« vorstellen, das im Wagenbach Verlag erschienen ist.
Early modern Europe saw new knowledge about the Islamicate world arise at the same time that disruptive conflicts were occurring in religious and broader cultural contexts. But what is the interplay between these developments?
FAZ: Im Wald wird gelebt
FAZ Rezension zu „Land ohne Übel“ von Helene Clastres, erschienen in der IFK_Reihe „Lectures & Translations“, Turia + Kant. 23. September 2022.