Die Lecture widmet sich den dekolonialen Praktiken Oleksandr Averbuchs, der als Autor, Übersetzer und Wissenschaftler Transitionen durchläuft, Zwischenräume und Verflechtungen schafft: vom Russischen hin zum Ukrainischen und zu intern mehrsprachigen Texten, zwischen Ländern und (Kultur-)Räumen sowie zwischen fiktionalem und dokumentarischem Schreiben.
Recent Critiques of Zionism and Israel have highlighted the diasporic character of the Jewish people: the Jews have been a Diaspora for over 2500 years. Their current acceptance as citizens in nation states is a post-Holocaust exception, a blip on the historical screen. So is also the State of Israel.
The lecture follows the biographical and ideological trajectories of the Russian-Belarusian revolutionary Populist Nikolai Sudzilovski-Russel, the Japanese anarchist Kōtoku Shūsui, and the early Zionist activist Iosif Trumpeldor.
This lecture presents a project exploring archival material through the lens of postcolonial and decolonial perspectives, focusing on Moroccan traveling troupes of performers in Europe from the nineteenth to the mid-twentieth century.
Mit antiken Resten Geschichte schreiben
Im Mittelalter wurden viele Überbleibsel römischer Bauwerke wiederverwendet. Verschiedene Kulturen betrieben mit den Säulen, Statuen und anderen Bauteilen eine Art »materielle Geschichtsschreibung«, schreibt der Kunsthistoriker Armin Bergmeier in einem Gastbeitrag anlässlich seines ifk Vortrags auf science.orf.at.
This talk explores the potential of critical heritage studies to question ownership and the relationship between identity and material culture in the premodern Mediterranean as well as alternative ways of conceiving of heritage linked to place and geography.
Sie sind sehr viele, sie sind überall, sie haben unterschiedliche Gestalten und Funktionen, ihre Auftritte finden unter verschiedenen Vorzeichen statt, und ihre Verweildauer kann kurz oder erstaunlich lang sein. Was die Nebenfiguren bei aller Verschiedenheit indes gemeinsam haben, ist ihr paradoxaler Status im Feld der Wahrnehmung: bei voller Sichtbarkeit weitgehend unbeachtet zu bleiben.
Was eine Beachtung der Nebenfigur bedeuten könnte, wie sie sich bislang gestaltet hat, und von welchen Prämissen und Aporien die Versuche gekennzeichnet sind, ihre Bedeutung zu würdigen, ist die zentrale Frage dieses Essays, der entsprechende Auftritte im Spekturm von Film, Tanz, Theater, Serie und Bildender Kunst untersucht.
Vom gelungenen Verzicht
Verzicht hat oft einen schlechten Ruf. Obwohl er eine freiwillige Entsagung beschreibt, gilt er landläufig als aufoktroyierte »Spaßbremse« und wird häufig zum Gegenbegriff von Lebensfreude und Genussfähigkeit stilisiert – gerade auch in der Politik. Dabei ist Verzicht ein Thema, dem – allen Verdrängungsleistungen zum Trotz – existenzielle Bedeutung bei der Gestaltung unserer Zukunft zukommt.
ifk NOW 01/26
Das ifk NOW ist das Printmagazin des ifk. Es erscheint 2x jährlich und informiert über das Semesterprogramm und die ifk Fellows.
Barely anyone living in Vienna remains unfamiliar with the narrative that the city affords a comfortable lifestyle. Public transportation, cleanliness, and medical care are said to contribute to that liveable life one allegedly has in Vienna. International indexes affirm this image by placing Vienna at the top of the list of most liveable cities worldwide.