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Plötzlich war alles anders. Nicht an den Arbeitsplatz, in die Schule, ins Restaurant gehen. Niemanden treffen. Keine Feste, Feiern, Zusammenkünfte. Keine Reisen, Sportveranstaltungen, Theaterabende. Das vor der Pandemie so oft als langweilig oder ungerechtfertigt normierend verpönte Normale wurde mit dem Ausnahmezustand zur Sehnsucht, zum Traum, zum Desiderat. Das Normale als das Gewünschte erlebt in Krisenzeiten Aufwind. Schon während Trumps Präsidentschaftswahlkampf hatte der Begriff diese positive Bedeutung angenommen.

Die Gattung Operette hatte ihren Beginn in den 1850er-Jahren; ihre Glanzzeit war in den Jahren 1870 bis 1930. Immer noch spielt sie eine entscheidende Rolle auf den Spielplänen europäischer Musiktheater. Was bedeuten die älteren Operetten für das heutige Publikum in verschiedenen europäischen Städten? Ein Audio-Mitschnitt des Vortrags von Fulbright/IFK_Senior Fellow Lisa Feurzeig .

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Sexualität ereignet sich, erzeugt Überschüsse, kreist um Absentes. Sie lässt sich nicht restlos mit biologischen, theoretischen oder identitätspolitischen Kategorien fassen. Wie wird Sexualbildung dem gerecht, wenn sie ihren Gegenstand nicht behandeln will als bloß reproduktiv, obszön oder hedonistisch? Wie wird aufgefangen, was stets durch die Finger rinnt?

Vortrag von Beate Absalon, IFK_Junior Fellow im Studienjahr 2019/2020.

Während mehr als die Hälfte der menschlichen Kommunikation nonverbal ist, macht vor allem der Tonfall die Sinnhaftigkeit von Botschaften aus. Welche Erwartungen stellt man an die Qualität der Stimme und die Artikulation eines Staatsoberhaupts? Und wie kulturbedingt ist die Korrelation zwischen sozialem Status und Tonhöhenverlauf?

Ein Vortrag von Dmitri Zakharine vom 9.3.2020.

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Jacob Taubes, ein in Österreich geborener Jude, hat in seinen Arbeiten stets Traditionen der jüdischen und christlichen Theologie und Philosophie verbunden. Und die daraus abgeleiteten Thesen dazu benutzt, seine Zeitgenossen zu kritisieren. Ein Radio-Beitrag von Nikolaus Halmer zum IFK_Workshop „APOKALYPSE UND POLITIK. ZUR AKTUALITÄT VON JACOB TAUBES“ vom 6. April 2017.