Programm

10 Januar 2011
18:15

Die Idee zum Vortrag rührt aus persönlichen empirischen Studien Peter Alheits im Deutschland der späten 1990er-Jahre her, die avancierte Randzonen wie Künstlermilieus, Schwulen- und Lesbenszenen, Computerfreaks und ethnische Eliten analysieren.

13 - 14 Januar 2011

Bilder geben zu sehen, Bilder geben zu denken, Bilder geben Zeichen. Diesen phänomenologisch, kognitivistisch und semiologisch verorteten Gaben muss eine weitere Bildfunktion hinzugefügt werden: Bilder sind imstande, dem Sehen und Hören vorgelagerte Strukturen und Prozesse im Inneren des Betrachters unmittelbar zu formen. Sie lassen den Betrachter physisch affiziert zurück; sie greifen ein und ändern ihn: Bilder handeln.

17 Januar 2011
18:15

Louise Hecht analysiert Bertha Pappenheims Leben als das einer subversiven, jüdischen Feministin, ihr literarisch-religiöses Werk und ihr Schaffen als Übersetzerin als eines im Kontext ihres kulturellen Umfelds. Obwohl Pappenheim im Laufe ihres Lebens auf diversen, subtilen Wegen gegen die religiöse und bürgerliche Wertewelt ihrer Jugend rebellierte, sagte sie sich niemals vollkommen von ihr los.

20 - 21 Januar 2011

Die Vorträge der Tagung „Mapping Vienna“ sollen die ersten Vermessungssystematiken der städtischen Gesellschaft in Wien seit dem 18. Jahrhundert erkennen lassen. Was spiegelt sich in diesen Datenerfassungen? Was erzählen uns Straßennamen und Nummerierungen? Wie vermisst man eine Stadt?