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Vor neunzig Jahren hat der französische Philosoph und Schriftsteller Julien Benda seinen Traktat über „La trahison des clercs“ im Pariser Verlag Grasset publiziert.
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The lecture focuses on confessional reactions to controversial translations. It deals, in particular, with verses 22–45 of “canto XXVIII” of Dante Alighieri’s Inferno, which describe the position and punishment of Muhammad and Ali in hell. Considered by Dante as “seminator di scandalo e di scisma” (sowers of scandal and schism), they are condemned to be perpetually “fessi” (torn asunder). How do Muslims react to the translation of these verses in the languages of predominantly Islamic countries.
„Die Kunst kann nur insoweit ein großer Bundesgenosse der Revolution sein, als sie sich selbst treu bleibt.“ (Leo Trotzki im Juli 1939)
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In seinem Buch „Marx‘ Gespenster“ bemerkt der Erzvater der „Hauntologie“, der französische Philosoph Jacques Derrida, dass ein Phantom niemals wirklich stirbt: „es bleibt stets zu-künftig und wieder-künftig“. Diese Definition trifft wohl in besonderem Maße für das Schicksalsjahr 1933 zu, das in der historischen Imagination des 21. Jahrhunderts noch immer sehr lebendig und spukhaft geblieben ist.
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Die Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit Kriegsinvalider während des Ersten Weltkriegs sollte diese nicht nur ökonomisch in die Gesellschaft reintegrieren, sondern auch emotional wieder in der staatlichen Gemeinschaft verankern und charakterlich zu Staatsbürgern erziehen. Die Praktiken verflochten daher Medizin, Wirtschaft und Moral.