18:00
Moshe Shokeid conducted research among North African Jewish immigrants in Israel, among Arab residents who remained in Jaffa after the 1948 war, among Israeli emigrants in New York, and in major gay institutions in Greenwich Village.
19:00 - 21:00
Helmut Lethen begibt sich in seinem neuen Buch auf die Suche nach der Wirklichkeit hinter den Bildern. Wie verhalten sich Bilder zum Schriftarchiv, wie die Performance zum Schmerz, wie die Berührung zum Voyeurismus und die Kunst zur Pornografie?
18:00
Wie nähert sich eine Disziplin wie die Sozialanthropologie, deren Feld und Fokus seit jeher eng mit „dem Lokalen“ verbunden waren, unserem heute intensiv vernetzten Alltag? Anhand ihres Forschungsprojekts über junge palästinensische MigrantInnen geht Eva Kössner der Frage nach, wie anthropologische Forschung in Konzeption, Methode und Theorie transnationale Lebenswelten erschließen kann.
10:00 - 18:00
Was ist unter „artistic research“ zu verstehen? Kann man überhaupt künstlerisch forschen? Ein Dialog zwischen KünstlerInnen und KulturwissenschafterInnen.
18:00
Ehemals bloß als Beiwerk und Brimborium gesehen, verselbstständigt sich das Ornament um 1900 und wird zur eigenständigen poetischen Form. Andrea Wald recherchiert den beginnenden Einsatz des Ornaments als autonome ästhetische Form.
18:00
Die römische Geschichtsschreibung tritt erst mit dem ausgehenden 3. Jh. v. Chr. in Erscheinung und stellt somit ein spätes Phänomen innerhalb der Memorialkultur der Stadt am Tiber dar. Statt Geschichte zu schreiben, wurde bis dahin Vergangenes in Denkmäler oder Rituale verformt. David Lindschinger widmet sich den ersten schriftlichen geschichtlichen Aufzeichnungen, 15 Prosaschriften, deren Autoren der aristokratischen Elite angehörten und in Konkurrenz zueinander standen.