18:00
Anton Pelinka befasst sich in seinem Vortrag mit den politischen Motiven politisch extrem ausgerichteter Parteien, jener, die ganz links angesiedelt sind, und solcher am rechten Rand, die nicht nur diese Außenposition gemein haben, sondern auch ein großes Feindbild: die Europäische Union.
Conference Series: A Time for Destruction. The Geo-Politics, Techno-Politics, and Sensory Politics of World War I
World War I was a European war over the future of the world. But the futures of the world that emerged from the war, including a yet more deadly war and a long period of cold confrontation, were quite unlike anything the belligerents, high and low, had expected. It is to the futures of this violent past that the series of three conferences on “The Time for Destruction” is dedicated.
18:00
In recent times, publicly subsidised art galleries and museums have been subjected to immense pressure to operate more like private businesses, which is a particular feature of the transition from organised to neoliberal capitalism. Jim McGuigan’s lecture looks at a specific development in the art world that takes the neoliberal usurpation of the public sector in the cultural field further and, in this case, literally replaces it: the Saatchi phenomenon and the promotion (and sale) of cool art in general.
18:00
Von der Erzählforschung werden die Fragen nach den kulturellen und literarischen Eigenarten des Erzählens meist mit Blick auf das erzählte Handlungsgeschehen und den Mitteilungsakt des Erzählens beantwortet. Der in diesem Vortrag von Alexander Honold vorgestellte Ansatz untersucht hingegen die narrative Bedeutung dessen, was Kant als „transzendentale Ästhetik“ umrissen hat: die bereits dem sinnlichen Wahrnehmen zugrunde liegenden Elementarformen von Raum und Zeit.
18:00
Der biblische Bericht vom Auszug des Volkes Israel aus Ägypten ist nicht nur eine der prominentesten Schwellenerzählungen der Antike, sondern hat auch als Vorlage für zahllose politische Mythologien gedient. Albrecht Koschorke geht in seinem Vortrag der Frage nach, welche textuellen Eigenschaften das Buch Exodus dazu befähigt haben, Master Narrative und Bildspender einer zweieinhalbtausend Jahre währenden Tradition zu sein.
19:00
Vortrag im Rahmen der Wiener Vorlesungen
Jacques Le Rider dekodiert den Briefwechsel zwischen dem Bühnenautor Arthur Schnitzler und dem Feuilletonisten Theodor Herzl als eine divergierende Verhandlung über die „Judenfrage“. Herzl versucht sich zu diesem Zeitpunkt als Bühnenautor und ist in seiner Haltung noch lange kein Zionist.
In einer großen Ausstellung zeigt das Lentos Kunstmuseum Linz die Veränderung von Körperbewusstsein und Rollenbild des Mannes. Anlässlich der Eröffnung organisiert das Lentos gemeinsam mit dem IFK eine Tagung zum Thema.