18:30
Lange Schläuche ragen aus den behelmten Köpfen von Menschen. Verrostetes Blech, verschlungene Kabel und goldene Schiffsschrauben bilden abstrakte Formen um ihre Körper. Katharina Gruzei lässt die Dinge der Arbeit selbst sprechen: Sie weist damit in die Zukunft ebenso wie in die Vergangenheit.
18:15
Während mehr als die Hälfte der menschlichen Kommunikation nonverbal ist, macht vor allem der Tonfall die Sinnhaftigkeit von Botschaften aus. Welche Erwartungen stellt man an die Qualität der Stimme und die Artikulation eines Staatsoberhaupts? Und wie kulturbedingt ist die Korrelation zwischen sozialem Status und Tonhöhenverlauf?
18:15
Die ökologischen Bewegungen in Österreich und Westdeutschland nach 1968 versprachen „alternative“ Formen des menschlichen Zusammenseins, die nicht auf Ausbeutung von Natur und Menschen beruhen sollten. Dieser Vortrag untersucht kritische Reflexionen zu solchen Versprechen der „Alternative“ in der zeitgenössischen gegenkulturellen Literatur.
18:15
Wie ist es möglich, dass auch nach Ende des Ersten Weltkriegs die Beethoven-Jubiläen von 1920 und 1927 einen so deutlich transnationalen Charakter annahmen? Dieser Vortrag spürt den weltweiten Reaktionen auf Beethoven nach und fragt, warum die Erinnerungskulturen um den deutschen Komponisten weiterhin grenzüberschreitend blieben.