18:15 - 20:00
Studierende der Abteilungen Visuelle Kommunikation, Grafikdesign und Fotografie, Plastische Konzeption/Keramik sowie Zeitbasierte Medien zeigen ihre Arbeiten und Welcome für die IFK_Fellows des Sommersemesters 2021.
18:15
Die kindliche Psyche „schafft im Zeichen des Verkehrs“, heißt es in Sigmund Freuds Fallbericht über die Pferdephobien des kleinen Hans, die er auf den Straßen Wiens entwickelte. Der Vortrag begibt sich auf die Fahrspur des stockenden Wiener Verkehrs und nimmt ihn zum Anlass, um über den sozialen Verkehr von Kindern mit Tieren nachzudenken.
18:15 - 20:00
Als Spielart der Boulevardkomödie unterhält die Operette seit ihren Anfängen in der Mitte des 19. Jahrhunderts eine enge Beziehung zur Großstadt, ihren Straßen und der Menge, die dort unterwegs ist. In Paris und anderen Metropolen Europas wurde diese Menge als Unruhestifterin seit 1789 gleich mehrfach auffällig. Zudem prägte sie das Stadtbild dadurch, dass sie im Vergnügungsleben ihrem Bewegungsdrang freien Lauf ließ.
18:15 - 20:00
Recent studies claim that as many as one in five CEOs may be psychopaths. In the early days of capitalism, an anonymous novel painted a portrait of the merchant Fortunatus as clever, cutthroat, anxious, and greedy. His (mis-)adventures became one of the most translated and adapted stories in early modern Europe.
18:15 - 20:00
Die Modernisierung der deutschsprachigen Literatur im frühen 18. Jahrhundert verdankt sich zu großen Teilen Johann Jakob Bodmers Übersetzung von John Miltons Epos „Paradise Lost“. Der Vortrag untersucht, wie diese Prosaübersetzung eines englischen Epos über den Sündenfall des Menschen in Prosa eine derartige Wirkung entfalten konnte.
18:15 - 20:00
Nach einem Werkstattbericht zur Übersetzung von Hélène Clastres’ „La terre sans mal. Le prophétisme tupi-guaraní“ (1975) diskutiert der Übersetzer Paul Maercker mit Andreas Gehrlach, Morten Paul und Karin Harrasser über das Übersetzen als Praxis der historischen Rekontextualisierung.